Lichtsturm-News - der Blog

Ab ins Lichtsturm-Finale!

Lichtsturm III - Kellens Schwert. Von Mark Lanvall

Während diese liebe Leserin eine gechillte Lichtsturm-Lesepause einlegt, bewegt sich meine Fantasy-Thriller-Reihe unweigerlich auf das Finale zu - mit dem vierten und letzten Teil. Überflüssig zu erwähnen, dass es natürlich schneller gehen könnte, dass ich fleißiger sein müsste, dass es aber leider so viele Dinge gibt, die mich immer wieder vom Schreiben abhalten. Zu verhindern sein wird der finale Lichtsturm aber nicht. Es gibt nämlich einige brennende Fragen, die noch offen sind. Und eine uralte Geschichte, die erzählt werden will. Nämlich die von Geysbin, dem Großmeister des Lichts.

Wird gerade geschrieben: Lichtsturm IV. Von Mark Lanvall

Geysbin - ein steinalter Albe - ist Larinils Vater. Nach dem Bruderkrieg in Lysin'Gwendain, der Anderswelt, flieht er mit einigen hundert Gleichgesinnten in die Welt der Menschen und verschanzt sich in den Alpen. Mit einem gut gemeinten Zauber löst er die Verwandlung ahnungsloser Menschen in unserer Gegenwart aus (in Lichtsturm I).

 

Gut oder böse?

Geysbin gehört natürlich zu den Guten. Mit seiner Tocher ist er nachsichtig - auch wenn diese sich in einen keltischen Häupling verliebt. Und er will sein Volk, aber auch die Menschen vor den Bösen beider Welten schützen. Aber halt! Gut und Böse? So einfach ist Geysbin dann doch wieder nicht einzusortieren. Denn er hat eine Vergangenheit, die ihn immer mal wieder einholt. Als zorniger, grausamer Gott soll er vor Jahrhunderten über Menschen geherrscht haben, solange, bis diese ihn in die Anderswelt gejagt haben.

 

Kaum vorstellbar für seine menschlichen Freunde. Geysbin, der weise, machtvolle Albe soll unterdrückt und gemordet haben? Ist aber offenbar so. Das wird spätestens im dritten Lichtsturm immer klarer. Details allerdings bleibt das Buch schuldig. Der finale vierte Teil wird das nachholen.

Auf der Suche nach Andrar

Und was ist eigentlich mit Andrar, der Ben und Larinil - so sieht es jedenfalls aus - hintergangen und sich wieder seinem ehemaligen Meister Sardrowain angeschlossen hat? Larinil glaubt immer noch an seine Loyalität und seine Liebe zu ihr. Sie macht sich nach Lysin'Gwendain auf, um ihn zu suchen - mitten drin im Getümmel eines alles entscheidenden Kriegs. Überhaupt: Die Anderswelt! Wo soll das eigentlich sein? Natalie, Wissenschaftlerin, kritischer Geist und nebenbei Bens Freundin, wird das herausfinden. Und wer glaubt, dass sich Maus und Viktoria tatsächlich in die Karibik zurückgezogen haben, hat die Rechnung ohne die beiden Nerds gemacht. 

 

Viel Holz also für den nächsten Lichtsturm. Ich bin mal gefragt worden, ob es wirklich bei vier Teilen bleibt. Ursprünglich war ich ja schließlich auch mal von einer Trilogie ausgegangen. Dass es dann vier werden sollten, wurde mir beim Schreiben des zweiten Teils klar. Noch eine Änderung im Programm wird es aber nicht geben. Die Geschichte ist nicht endlos. Sie war es nie. Was danach kommt, wird sich zeigen. Lichtsturm V wird es aber nicht sein.

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Ein Schwert, ein Geheimnis und das Licht

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- Wie böse ist "so richtig böse"?

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Lichtsturm III auf Papier und Pappe

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Ja doch. Ich kenne sie alle, die Argumente für und gegen ebooks. Man kann es aber drehen und wenden, wie man will: Als Autor ist es nun mal ein besonderes Erlebnis, das eigene Buch in gedruckter Form in Händen zu halten. Da ist dieses "Wow. Ich hab da was, das ich anfassen kann. Und ich hab's gemacht!" So ging es mir gerade mit meinem nagelneuen "Lichtsturm III - Kellens Schwert", den es jetzt bei Amazon, Thalia und Co., und (Tusch!!!) im Buchhandel als Taschenbuch gibt. Der Diskussion ebook contra "Holzbuch" hilft das natürlich wenig. Wenn ich - als Autor oder Leser - gefragt werde, was ich lieber mag, dann antworte ich mit einem entschiedenen: Beides! Und das ist mein voller Ernst.

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Niemanden vergraulen

Ich höre es schon wieder: "Klar. Der ist Autor. Der muss ja sowas sagen, weil er ebooks UND Taschenbücher verkauft und niemanden vergraulen will." Stimmt. Will ich auch nicht.Trotzdem ist Fakt: Ich finde ebooks klasse, weil Reader handlich sind, weil so viele Bücher in den Speicher passen und weil ich die Schriftgröße einstellen kann. Und, weil ich von Indie-Autoren tolle Bücher für wenig Geld bekomme.

 

Und ich finde "Holzbücher" klasse, weil man die anfassen, umblättern und schick ins Regal stellen kann. Außerdem sehe ich oft nicht ein, Verlags-ebooks teuer zu kaufen, wenn ich sie für fast das gleiche Geld als Taschenbuch bekommen kann. Ich bleibe also bei meiner Antwort: Beides!

 

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Auch im Buchhandel!

"Lichtsturm III - Kellens Schwert" gibt es jedenfalls jetzt in beiden Varianten. Neu ist diesmal, dass das Taschenbuch - anders als bisher die ersten Teile - nicht mehr nur bei Amazon zu haben ist, sondern auch auf vielen anderen Plattformen und (nochmal Tusch!!!) auch im Buchhandel - was mich persönlich besonders freut. Nach und nach werde ich auch die ersten beiden Lichtstürme auf breitere Beine stellen. Das macht ein bisschen Arbeit, lohnt sich aber. Also: Egal, ob als Datei oder aus Papier: Viel Spaß beim Lichtsturm-Lesen!

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Ein Schwert, ein Gehimnis und das Licht

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

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Ein Schwert, ein Geheimnis und das Licht

Ausschnitt aus dem Cover von Lichtsturm III von Mark Lanvall
Ausschnitt aus dem neuen Cover

Fragen über Fragen. Wie geht es mit Kellen und Larinil weiter? Bekommt Großmeister Geysbin sein Gedächtnis wieder? Werden Maus und Viktoria das verschollene Schwert finden? Kommt Ben doch noch hinter das Geheimnis des Lichts? Ich weiß, nach dem zweiten Teil war einiges ungeklärt.  Aber: "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist soeben erschienen. Und so viel kann ich schon verraten: Auf die vier oben genannten Fragen wird es Antworten geben. Auf die und außerdem auf einige, die sogar noch viel länger offen sind. Seit dem ersten Teil, um genauer zu sein.

 

Lichtsturm: Kellens Schwert. Autor: Mark Lanvall
Kellens Schwert

"Larinil schloss die Augen und da war es wieder. Sie sah es vor sich. Das Licht, das sie durch die Wogen des Wildbaches gesehen hatte, als sie in den Fluten zu ertrinken drohte. Damals, vor so langer Zeit."

Das sind die letzten Sätze von Lichtsturm I. Ein bisschen fies war das schon, weil das rätselhafte Licht im zweiten Teil nicht die geringste Rolle spielte. Dafür aber jetzt umso mehr im dritten. Und ich unterstelle mal, des Rätsels Lösung kommt nicht nur für Larinil überraschend.

 

Ein kleines Geheimnis

Und dann ist da noch Ben, von dem Larinil glaubt, dass er aus guten Gründen außergewöhnliche Kräfte hat. Ein kleines Geheimnis verrate ich schon hier: Sie hat recht. Warum das so ist, wird ebenfalls in Lichtsturm III geklärt.

 

Allerdings - und da bin ich ganz offen - bleiben auch am Ende von Teil III Fragen offen. Das liegt daran, dass die Serie auf vier Teile angelegt ist und ich nicht vorhabe, das ganze Pulver jetzt schon zu verschießen. Übrigens gibt es für all die, die sich nicht mehr so genau an die ersten beiden Teile erinnern, eine kleine Einstiegshilfe am Anfang. Nämlich das Kapitel "Bisher bei Lichtsturm". Aber auch im Text selbst habe ich versucht, immer mal wieder hilfreiche Rückblenden und Hintergründe einzubauen. Lichtsturm III sollte daher auch ohne Nachschlagewerk verstanden werden können. Wenn nicht, dann sagt mir bitte Bescheid!

Lichtsturm III

Als ebook gestartet

"Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist also gestartet. Bisher als ebook, unter anderem bei Amazon und Thalia. Bald wird es aber auch eine Taschenbuch-Ausgabe geben - eine, die es diesmal vielleicht nicht "nur" bei Amazon geben könnte. Und hier noch ein Wort zu Rezis, Kritiken und Bewertungen: Für uns Autoren sind sie mehr wert, als viele Leser ahnen. Weil sie - im Idealfall - unheimlich motivieren und außerdem allerbeste Werbung sind. Sehr viele Leute orientieren sich nämlich an ihnen. Und dabei spielt es gar keine Rolle, wie lang so eine Rezi ist oder wie ausgefeilt sie formuliert wurde.

 

Zu guter Letzt sage ich ganz laut: Danke! An alle Lichtsturm-Leser, deren Geduld ich zwei Jahre strapaziert habe. An all die, die mich getriezt haben, mit Lichtsturm III endlich fertig zu werden. An alle Bloggerinnen und Blogger, die Kritiken verfasst haben oder es noch tun werden. Und vor allem an IVE, die auch diesmal wieder ein geniales Cover designt hat und nebenbei auch noch als Testleserin wertvolle Tipps  gegeben hat. Lieben Dank aber auch an meine Familie für viel Geduld, Hilfe und Motivation. Ohne hätte es nämlich nicht funktioniert. Möge die Kraft des Lichts mit euch sein! :-)

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Lichtsturm III auf dem letzten Meter

- Lichtsturm in der Primetime

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

 

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Lichtsturm III auf dem letzten Meter

Lichtsturm III wird etwas dicker als der zweite Teil
Lichtsturm III wird etwas dicker als der zweite Teil

Hier noch einen Vertipper ausgemerzt, dort noch eine Formulierung geglättet. Das Lektorat für "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist durch, das Buch hab ich nochmal gründlich überarbeitet. Obwohl: So viel war es auch wieder nicht. Ein paar Absätze sind dazu gekommen, die Larinil helfen, ihre Gefühle besser an den Leser zu bringen. Die arme Schwertmeisterin macht diesmal nämlich einiges mit. Außerdem war die gehobene Sprache der Alben hier und da wohl doch etwas zu abgehoben. Es soll ja alles sitzen. Und ja, verflixt nochmal: Ich bin zufrieden! Sehr sogar. Hoffentlich wird es meinen lieben Lichtsturm-Lesern genauso gehen. Lange müssen die nicht mehr warten. Das Cover fehlt noch und ein paar Kleinigkeiten. Dann tobt der Lichtsturm weiter.

Und Punkt. Lichtsturm III ist fertig.
Und Punkt. Lichtsturm III ist fertig.

Kein Schnellschuss

Satte zwei Jahre hat es bis zur Fortsetzung des Lichtsturms gedauert. Das ist lang. Aber ein Grund dafür ist, dass ich mich ungern mit Schnellschüssen zufrieden gebe. Ich wollte den dritten Lichtsturm so gut und spannende machen, wie es mir eben möglich ist. Erschwerend kamen ein paar Extra-Ideen dazu, die mir gefallen haben und die ich unbedingt einbauen wollte.

 

Ein Problem bei Fortsetzungen, die auf sich warten lassen, ist:  Als Leser hat man vielleicht schon wieder vieles aus der Vorgeschichte vergessen. Deshalb habe ich in die Story immer mal wieder kleine Rückblenden und Erinnerungshilfen eingebaut. Außerdem gibt es am Anfang eine kurze Zusammenfassung der ersten beiden Lichtstürme. Leser mit gutem Gedächtnis können die natürlich gerne überblättern.

Möglicher Cover-Hintergrund
Möglicher Cover-Hintergrund

Karfunkel-Farbe

So und jetzt die Preisfrage: Was könnte wohl auf dem neuen Cover abgebildet sein? Kleiner Tipp: Der Untertitel lautet "Kellens Schwert". Na, eine Idee? Noch nicht so ganz fest steht dagegen, welche Farbe der Hintergrund haben soll. Aktueller Favorit ist rot-braun, also die Farbe, die auch die oft zitierten Karfunkel haben. Ich glaube, das passt sehr gut auch zum Design der ersten Bücher. Erste Skizzen und Entwürfe lassen jedenfalls erahnen, dass Cover-Künstlerin IVE auch diesmal etwas Tolles abliefern wird.

Und wenn das Cover da ist und noch ein paar Kleinere Korrekturen erledigt sind, geht es endgültig los. Einen Termin will ich lieber noch nicht nennen. Es könnte aber sein, dass es noch im Januar passiert, spätestens aber in der ersten Februarhälfte. Ich werde vorwarnen. Und zum Schluss jetzt noch eine  kleine ...

 

... Mini-Leseprobe als Appetit-Häppchen:

 

Nie würde sie Sardrowains Gesicht vergessen, das hervorstechende Kinn, diese seltsam gewölbten Wangen. Der Meister starrte sie an. Seine stahlblauen Augen waren voller Hass. Und Genugtuung. Er wollte von Larinil gesehen werden. Er wollte, dass sie wusste, wie sehr er sie getäuscht hatte. Dass er es war, der sie und so viele andere gleich töten würde.
„Nein!“, schrie Larinil. Sie durfte das nicht zulassen. Hier musste es enden. Hier und jetzt. Sie packte einen der schweren Tische und schleuderte ihn gegen das Fenster.

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Und tschüss, 2016! Grüß dich, 2017!

- Happy Birtday, Lichtsturm!

- Eindrucksreich: Auf der BuCon 2016

 

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Und tschüss, 2016! Grüß dich, 2017!

Nach dem Buch ist vor dem Buch! Das habe ich vollmundig verkündet, als ich vor etwa zwei Jahren den zweiten Lichtsturm veröffentlicht habe. Leider hat es mit dem dritten Teil dann doch etwas gedauert. Hausbau, der Job ... ich will gar nicht jammern. Denn: Es ist so gut wie geschafft. "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist sehr bald fertig, muss dann noch gegengelesen, überarbeitet und mit einem schicken Cover geschmückt werden. Dann kann es losgehen. Vorsichtige Schätzung: Noch im Januar. Eine Leseprobe gibt es hier am Ende dieses kurzen (!) Blogeintrags. Es gibt noch viel zu tun. Trotzdem nehme ich das bevorstehende Jahresende zum Anlass für einen ganz kleinen Blick zurück.

Fantastischen Dank!

Vorneweg sage ich ganz herzlichen Dank an alle Leserinnen und Leser, an meine "Fans", die mich gerne und zu Recht dazu ermahnen, endlich den dritten Teil fertigzuschreiben. An alle Blogger und Kritiker, die sich meine Bücher vorgeknöpft und zum Glück allermeistens für lesenswert befunden haben. Das macht Mut, das macht Spaß und bestätigt mich in der Überzeugung, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als fantastische Geschichten zu erfinden.

 

Zum millionenschweren Bestsellerautor hat mich zwar auch 2016 nicht gemacht. Trotzdem gab es Highlights, die ich nicht missen möchte. Dazu gehört die Nominierung meines ersten Lichtsturms für den Indie-Autor-Preis 2016. Hey, ich war damit unter den fünf Besten aus mehreren hundert. So hat das jedenfalls eine wirklich illustre Jury gesehen. Dafür bin ich dankbar.

 

Ebenfalls dankbar bin ich dafür, immer wieder neue Leser zu finden, die beinahe jeden Tag eines meiner Bücher kaufen. Das, obwohl meine Werbeaufwand im Vergleich zu dem großer Verlage, lächerlich klein ist.

Spektakuläres TV-Interview

Zu den Highlights des Jahres gehört ganz sicher auch, dass sich die Presse für mich interessiert hat. Annette Pospesch von der "Lokalen" hat einen sehr coolen Artikel geschrieben. Markus Wolsiffer vom OK Worms hat ein spektakuläres (für mich jedenfalls ;-) TV-interview mit mir gemacht. Anzuschauen und nachzulesen sehr gerne auf meiner Seite "In Blogs, Presse und TV"

Ich wünsche euch und Ihnen von Herzen einen ruhigen, festlichen, fantastischen Jahresausklang und ein tolles 2017!!! Über gute Vorsätze und hohe Erwartungen rede ich normalerweise grundsätzlich nicht. Eine Ausnahme mache ich diesmal: Eine 13-Jährige hat mir neulich erklärt, sie wolle 2017 mehr lächeln. Lächeln hat für mich sehr viel mit Respekt zu tun, mit Wertschätzung und mit Optimismus. Ich finde deshalb, das das ein toller guter Vorsatz ist.

 

So, jetzt aber die versprochene Leseprobe aus "Lichtsturm III - Kellens Schwert":

 

Die Luft der Berge und der Geruch frisch bearbeiteten Holzes vermischten sich, während Larinil mit übermenschlicher Geschwindigkeit den Stangen und Stöcken auswich, die schonungslos auf sie einschlugen. Die Hiebe ihrer beiden stumpfen Übungsschwerter trafen all die Hindernisse, die zu schnell für ein Ausweichen gewesen wären. Das rhythmische Stakkato ihrer Schläge begleitete Larinils Tanz.

 

Denn das war es. Ein Tanz. Ein Lauf voller Harmonie, im Einklang mit dem Goyl jal’Kaijadan. Die Stöcke waren nicht ihre Feinde. Sie spielten mit ihr, umkreisten sie wohl. Aber Larinil war es, die das Muster ihres Laufes bestimmte. Ihre weichen, aber blitzschnellen Bewegungen waren nicht vorberechnet, sie folgten keinen Befehlen, die der Verstand eilig gab. Sie passierten, als wären sie einfach nur da. Der Gleichklang, in dem sich die Schwertmeisterin befand, war vollkommen.


So lange, bis das Licht kam. So plötzlich war es da, warm und hell. Die Stöcke, die vor ihm vorbeischnellten, brachten es zum Flackern. Larinil spürte einen Stich in ihrem Herzen. Ein starkes Gefühl der Liebe, der Geborgenheit und dann des Verlustes. Ein Stock traf sie hart an der Schulter, ein weiterer am Rücken. Sie versuchte, ihr Gleichgewicht wiederzufinden, aber es war vergebens. Noch ein Treffer an der Stirn. Ein Schleier bedeckte ihre Sicht. Das Licht! Sie warf sich ihm entgegen, hinaus aus dem schmerzhaften Gewirr der Stöcke.

 

Fantastische Grüße

Mark Lanvall

 

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Happy Birthday, Lichtsturm!

Exakt heute vor genau drei Jahren habe ich "Lichtsturm - Die weiße Festung" erstmals hochgeladen. Zuerst war er nur via neobooks zu haben, nach ein paar Tagen auch bei Amazon, Thalia und auf den anderen ebook-Plattformen. Das Taschenbuch hat ein paar Wochen länger auf sich warten lassen. Trotzdem: Der 30.10.2013 war der Geburtstag des Lichtsturm. Happy Birthday, Lichtsturm! Du hast mir sehr viel Freude gemacht seitdem! Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Außer vielleicht, dass du und dein Nachfolger "Lichtsturm II - Die andere Welt" nicht alleine bleiben werdet. Der dritte Lichtsturm ist, wie schon angekündigt, schwer in Arbeit. Und einen vierten Teil wird es auch noch geben.  Feier schön!

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Eindrucksreich: Auf der BuCon in Dreieich

Mark Lanvall mit Promotion-Albin auf der BuCon
Mit Promotion-Albin auf der BuCon in Dreieich

Mit dabei hatte ich: zwei Lichtstürme, viele Flyer und mein teils mit Spitzohren bestücktes  "Promotion-Team". Zurückgekommen bin ich mit vielen Eindrücken und dem wohligen Gefühl, das sich nach einer Serie guter Gespräche immer einstellt. Die BuCon in Dreieich war ein echtes Erlebnis. So viele interessante Leute, die meinen Faible für Fantastisches teilen.  Und ein paar waren dabei, die ich bisher nur aus den Social Media kannte. Auf der Messe waren sie echt.     

Dazu gehört zum Beispiel Marny Leifers, die seit vielen Jahren ihren tollen Buchblog Fantastische Bücherwelt betreibt und auch ein paar klasse Rezis über die Lichtstürme geschrieben hat. Oder Fantasy-Autor Sven Rübhagen aus Regensburg, mit dem ich eine gute Stunde lang über die beste Vermarktung als Selbstverleger philospohiert habe. So toll ich das Web und die Social Media auch finde: Es geht eben nichts über den echten, leibhaftigen Austausch.

Mark Lanvall mit Albin und Starautor Bernhard Hennen (rechts)
Mit Albin und (!) Starautor Bernhard Hennen (rechts)

Ein Spitzohr und der Hennen

Persönlich "getroffen" habe ich auch einen, dessen Bücher ich seit Jahren verschlinge: Bestseller-Autor Berhard Hennen - für mich der unangefochten beste deutsche Fantasy-Autor. Umso mehr hat mich verblüfft, dass er sich auf einer Fantasy- und Science-Fiction-Buchmesse wie der BuCon nahezu unbehellig bewegen konnte. Nahezu, weil ich die Chance zu einem schnellen Schnappschuss genutzt habe. Beeindruckt war er übrigens von meiner coolen "Promotion-Albin" Li und ihren Spitzohren, die sie sich am frühen Morgen hingeschminkt hatte. Das hatte schon was. Und ehrlich: der Typ ist richtig nett! Er hat mir verraten, dass es auch nach dem Drachenelfen-Finale noch einen weiteren Elfenroman geben wird. Yes!

 

Und weil man am Ende solcher Berichte gerne ein Fazit erwartet, bittesehr:  Meine Familie (hier auch "Promotion-Team" genannt) und ich hatten viel Spaß und sind um ein paar hochinteressante Eindrücke reicher. Und ja, gebracht hat der Besuch abgesehen davon auch noch was. Ich habe ein paar neue Ideen, wie ich meine Bücher an Leserin und Leser bringen kann. Danke, BuCon! Bis nächstes Jahr!

 

PS: Hier noch ein kleines Video, das wir vor dem Besuch gezaubert haben. Es zeigt die Bekleberei von Lichtsturm-Flyern mit dezenten Hinweisen auf die Nominierung für den Indie Autor Preis 2016:

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Lichtsturm in der Primetime

Plauderei im Wormser TV-Studio
Plauderei im Wormser TV-Studio

Freitagabend, allerbeste Primetime. Und im Fernsehen zu sehen ist ein gewisser Lichtsturm-Autor, der über seine Bücher plaudert, über das Schreiben im Allgemeinen, über Kapitel, die in Rheinhessen spielen, und über Romanfiguren, die er ungern sterben lässt. Na gut, es war keiner der nationalen Top-Sender, sondern das Lokalfernsehen von Worms. Völlig egal. Für mich war es superspannend, supernett und hochinteressant. Ein besonders fantastischer Dank geht dabei an ...  

Markus Wolsiffer und Mark Lanvall
Markus Wolsiffer und Mark Lanvall

... Moderator Markus Wolsiffer, der prima Fragen gestellt hat und auch sonst superlocker drauf war. Und das sag ich nicht nur, weil er mich im Vorfeld als "bekannten Fantasy-Autoren" angekündigt hat, was ich vielleicht (noch) nicht bin, was aber ziemlich cool klingt. An dieser Stelle: Das Wormser Lokalfernsehen ist übrigens ein offener Kanal. Bedeutet vor allem: Die Leute arbeiten umsonst und mit viel Herzblut. Hut ab vor so viel Professionalität!

 

 

 

Das ganze Video von meinem "Auftritt" gibt

es auf der Facebook-Seite des OK Worms:

https://www.facebook.com/okworms/videos/1135517473193113/

Vor der Show: Verkabeln
Vor der Show: Verkabeln

Aufgeregt war ich natürlich schon. Vor allem vorher. Interessanterweise hat sich das während des Gesprächs ziemlich schnell gelegt. Und was noch wichtiger ist: Man hat es mir nicht angemerkt, sagt zumindest meine Frau, Covergestalterin und Ober-Testleserin. Ich will ihr das mal glauben.  Danke jedenfalls an alle Beteiligten für ein supercooles Erlebnis.

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Lichtsturm-Autor goes TV!

Aufregend! Am Freitagabend bin ich beim Wormser Lokalfernsehen im Studio. Sehr coole Sache. Ich freue mich darauf und sage: Vielen lieben Dank für die Einladung! Ob ich deshalb schon hibbelig bin? Natürlich! Immerhin ist das mein allererster TV-Auftritt als Lichtsturm-Autor und da will ich ja keinen Unsinn erzählen und idealerweise ein paar Leute dazu bringen, meinen Lichtsturm zu lesen.  Sehr nett: Der OK Worms kündigt mich bei facebook als "bekannter Fantasy-Autor" an. Ich sag's mal so: Ich arbeite daran.

Doppelpass

Hintergrund ist übrigens das 200-Jährige Jubiläum Rheinhessens. Der OK Worms stellt Leute vor, die - Zitat - " unsere Heimat so besonders machen". Da helfe ich natürlich sehr gerne. Ich komme zwar aus Bayern (und werde auch immer bekennender Bayer bleiben), lebe aber schon eine ganze Zeit in Rheinhessen und fühle mich hier pudelwohl.  Inzwischen wohnen wir in einem Haus auf dem Land mit Hammer-Blick ins Selztal, was übrigens sehr inspirierend ist. Man könnte also sagen, im Herzen habe ich einen Doppelpass - einen rheinhessischen und einen bayerischen.

 

Ich werde darüber berichten, was ich beim Wormser Fernsehen erlebt haben werde. Aufregend! oder sagte ich das schon? 

 

Auch in meinem Blog:

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

- Und der Lichtsturm pustet weiter

 

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Alben, Elfen und andere Spitzohren

Die Albin Larinil - aus "Lichtsturm"
Die Albin Larinil. Um unter den Menschen nicht aufzufallen, verbirgt sie ihre spitzen Ohren

Na? Schon mal darüber gegrübelt, ob es Lichtwesen wie die Alben tatsächlich mal gab? Ob all die Geschichten in den Mythologien vieler Völker doch ein bisschen mehr als Kokolores sind? Denn auch wenn die Alben als Hauptdarsteller in meinen Lichtsturm-Büchern allerlei Fantastisches machen - erfunden hab ich sie nicht. Sie sind alt, verflixt alt. Und haben viele Namen. Alben, Elfen, Elben ... Klar, Tolkien ist der, der sie fest in unser fantastisches Gedächtnis implantiert hat. Elben heißen sie in der deutschen Übersetzung, "Elves" im Original. Aber auch er hat sich - wie übrigens zuvor schon Herrschaften wie Shakespeare oder Goethe - in uralten Überlieferungen bedient. Ich behaupte also: Die Alben gibt es schon lange - zumindest mal in der Vorstellungswelt der Menschen. Und wie das so ist, wenn etwas weder eindeutig belegt noch widerlegt werden kann: Es macht irre Spaß, damit zu spielen. Mach ich. In den Lichtstürmen.

Tief eintauchen

"Ich musste schon tief in die Welt der Sagen und der Mythologie eintauchen", sagt Natalie, die sonst so supersachliche Wissenschaftlerin im ersten Lichtsturm. Dem Verwandelten Ben ihre Theorie über die spitzohrigen, helläugigen Kreaturen beizubringen, fällt ihr nicht leicht. "Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass die Kinder des Lichts die Wesen sind, die die Menschen in alten Zeiten Alben, Elben oder auch Elfen nannten".

 

Sie geht sogar noch weiter und deutet an, dass auch die christlichen Engel mit dazugehören. Denn auch sie seien ja irgendwo Lichtgestalten und die Flügel habe man ihnen erst später angedichtet. Die Elfen seien sozusagen in das christliche Weltbild integriert worden - möglicherweise jedenfalls, spekuliert Natalie.

 

Abseits davon hat man im Mittelalter unchristliche Fabelwesen dagegen gerne mal verteufelt. "Aus den positiven Geschichten über die Alben wurden Grusel-Storys. Ich erinnere nur an den 'Albtraum', von dem wir heute immer noch reden", weiß Natalie, die übrigens ziemlich viel weiß. In Mitteleuropa hat das ein Stück weit funktioniert, weniger dagegen in Ländern wie Island. Da werden heute noch Schnellstraßen rund um Hügel gebaut, in denen Elfen vermutet werden. Und das ist kein Witz.

Wundervolle Fragen

So weit also der Kern der Alben-Idee. Mal angenommen also - rein hypothetisch natürlich: Es hat sie wirklich gegeben. Was für wundervolle Fragen wirft das auf! Woher kommen sie? Welche Kräfte haben sie? Wohin sind sie verschwunden? Oder sind sie das vielleicht gar nicht? Und schon sind wir mitten drin im Lichtsturm.

"Wir sind keine Götter und auch, wenn wir die Vollkommenheit anstreben, sind wir weiter von ihr entfernt als jemals zuvor". Die Albin Larinil diskutiert mit dem Keltenhäuptling Kellen über das Wesen ihres Volkes, das ihm so überlegen erscheint. Bei seiner ersten Begegnung hat er Larinil sogar für eine Göttin gehalten. Alben sind schließlich so viel stärker als Menschen, sie haben schärfere Sinne, übermenschliche Fähigkeiten und sie werden uralt. Bald stellt Kellen aber fest, dass auch die "Kinder des Lichts" mit Ängsten und Bedrohungen zu kämpfen haben, mit Enttäuschungen und Intrigen.  "Ihr seid Teil des göttlichen Lebens auf dieser Welt, nicht mehr und nicht weniger. Und wie bei anderen Geschöpfen gibt es auch Finsternis in euren Herzen", sagt er schließlich.

 

Die Frage, woher die Alben kommen und warum es sie gibt, wird in den Lichtsturm-Büchern natürlich auch geklärt - irgendwann. Es stellt sich heraus, dass sie sogar noch menschlicher sind als angenommen. Oder sind es vielleicht doch eher die Menschen, die albischer sind als gedacht? Nachlesen bitteschön! Ich will hier ja nicht alles verraten.  ;-)

 

PS: Vielen lieben Dank an meine Tochter, die die coole Zeichnung am Anfang dieses Eintrags gemacht hat. Like!

 

Auch in meinem Blog:

 

- Killer-Kreaturen im Lichtsturm

- Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

- Wie böse ist so richtig böse?

 

 

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Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen!

Feines Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

Ja, dies ist eine serviceorientierte Seite. ;-) Und deshalb verbreite ich nicht nur News über mein Schaffen als Schreiberling und Infos über meine Werke. Es gibt hier tatsächlich auch nützliche Tipps. Zum Beispiel dazu, wie und wo die Lichtstürme besonders schön gelesen werden können. Richtig. Lesen ist zwar immer und überall schön. Aber es gibt Orte, da steigt der Genussfaktor bestenfalls um ein Vielfaches an. Weil die Landschaft einfach der Hammer ist. Oder weil es gerade hier besonders abgefahren ist, ein Buch (oder einen Reader) auszupacken. Diese "feinen Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen" will ich finden. Und nach und nach immer mal wieder zeigen.

Feines Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

 

Tolle Ideen!?

Nämlich da, wo man das heutzutage eben tut: Neben der eigenen Website auf Facebook, Twitter, Google+ und Instagram. Vor allem die letztgenannte Plattform hat es mir in den letzten Wochen angetan. Dort tummeln sich Leute, die tolle Ideen haben und/oder super fotografieren können. Inspiriert davon habe ich mir jetzt eben auch etwas einfallen lassen. Als "Model"-Agentur dient bis dato die eigene Familie. In einem Fall bin ich eben selbst auf's Dach gestiegen. Und wie immer bei solchen "Projekten" gilt auch bei "Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen": Mal sehen, ob es läuft. Wenn nicht, dann eben nicht. Anregungen sind herzlich willkommen, gerne Vorschläge für Locations und natürlich auch selbst geschossene Fotos. Immer her damit! Nichts ist abgefahren genug!

Denn Eines stelle ich immer wieder fest: Man kann, muss aber nicht um die weite Welt touren, um nette Fleckchen zu finden. Vor ein paar Jahren sind wir - mehr, weil es nahelag als aus Überzeugung - für ein paar Tage ins Dahner Felsenland gefahren. Eine klasse Gegend für alle, die Urtümliches mögen. Und schon wurde sie zu einer der Locations im neuen Lichtsturm, an dem ich gerade arbeite.

 

Und noch ein Projekt

Und damit wären wir bei noch einem Projekt, über das zu reden wäre: "Lichtsturm III - Kellens Schwert" (vorläufiger, aber nicht unwahrscheinlicher Titel!) kommt voran. Es könnte zwar schneller gehen. Mein Ziel, bis zum Jahresende fertig zu werden, kann ich aber sehr wahrscheinlich erreichen - trotz Hausbaus und anderer Ablenkungen. Also: An die Tasten!

 

 

Außerdem im Blog:

Und der Lichtsturm pustet weiter ...

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

- Wie böse ist so richtig böse?

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Und der Lichtsturm pustet weiter ...

"Ha!", ruft da meine Stimme der Vernunft und versucht dabei, ein dumpfes Gefühl der Enttäuschung zu übertönen. "Reiß dich zusammen! Dein Lichtsturm hat es beim 'Indie Autor Preis 2016' auf die Shortlist gebracht. Das ist doch was!" Aber es wäre ja schon schön gewesen, wenn ich am Ende auch noch gewonnen hätte. "Hast du aber nicht. Sei nicht maßlos!" Hat ja Recht, die Stimme der Vernunft. Wie oft habe ich über die abgewählten Teilnehmer von Casting-Shows geschimpft, die heulend die Bühne verlassen haben, obwohl sie es doch so weit gebracht hatten? Aber es ist eben so: Wenn der Gipfel in Sicht ist, dann will man hin. Punkt. Andererseits: Deshalb jetzt dauerhaft traurig zu sein, wäre blöd. Denn der Lichtsturm pustet schließlich weiter ...

 

Kein Grund zum Grummeln

Gewonnen hat den "Indie Autor Preis 2016"  ein offenbar richtig spannendes Buch: "Nachtschatten" von Hanna Kuhlmann. Es geht darin um einen jungen Dieb, der eine einzigartige Gabe hat und sich bald mit Schattengeistern und Wasserdrachen herumschlagen muss. Das klingt für mich ziemlich gut und die Leseprobe macht Lust auf mehr. Deshalb bin ich mir sicher, dass die Jury eine gute Entscheidung getroffen hat. Herzlichen Glückwunsch, liebe Hanna Kuhlmann!

 

Nein, liebe Stimme der Vernunft: Grund zum Grummeln hab ich nicht. Es bleibt dabei, dass die "Shortlist" eine Anerkennung ist, mit der ich niemals gerechnet hätte.  Das motiviert, macht mich auch ein bisschen stolz. Vor allem aber freue ich mich über all die, die für mich die Daumen gedrückt und beim "Community Preis" auf den Lichtsturm geklickt haben. Vielen lieben Dank! Es tut gut, festzustellen, dass man auch als Selfpublisher nicht so ganz alleine ist.

 

Kleiner Nachtrag: Der iTunes-Store von Apple hat der "Indie Autor-Preis 2016"-Shortlist sogar eine eigene Seite gewidmet. Sehr fein!

Ein echter Pressetermin

Ach ja. Und noch eine interessante Erfahrung hat mir der Trubel rund um den "Indie Autor Preis"  gebracht: Meinen ersten echten Pressetermin. Annette Pospesch von der "Lokalen" war am Wochenende hier, um mich auszufragen und mich an meinem Lichtsturm-Arbeitsplatz zu zeigen. Sehr nett war das. Und ich bin schon sehr gespannt auf den Artikel.

 

Na? Zufrieden, Stimme der Vernunft? "Yepp!"

 

 

Außerdem im Blog:

- Auf der kurzen Liste

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

- Neues Jahr, neuer Lichtsturm

 

Nachtrag: Und so sah dann der (wirklich schöne) Artikel aus:

 

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Lichtsturm: Auf der kurzen Liste!

Den Vettel-Finger nach oben für "Lichtsturm"
Den Vettel-Finger nach oben für "Lichtsturm"

Yes! Was ihr da links seht, ist nichts anderes als der erhobene Vettel-Finger des Autors. und der zeigt nicht ohne Grund nach oben. "Lichtsturm - Die weiße Festung" hat es doch tatsächlich auf die "Shortlist" des "Indie Autor Preises 2016" geschafft. Damit ist mein Fantasy-Thriller in der letzten, entscheidenden Runde und konkurriert  "nur" noch mit vier weiteren Romanen. Das ist großartig! Eine Ehre! Und eine tolle Anerkennung! Mitte März wird der Sieger gekürt. Bis dahin kann ganz nebenbei für den "Community Preis" abgestimmt werden, den das Publikum vergibt. Ich bitte euch, liebe geneigte Leser, um einen Klick für "Lichtsturm". Würde mich sehr freuen :-)

 

Runter wie Butter

Wie ich mich fühle? Hammer! Geil! Und stolz bin ich auch. Es ist ja nicht so, dass man als Indie-Autor und Selfpublisher ständig nur Erfolge feiert und zu hören bekommt, wie toll alles ist. Da hängt viel Arbeit dran (auch, wenn es tierisch viel Spaß macht. Hey! Andere bauen den Kölner Dom aus Streichhölzern nach und fragen nicht, ob ihnen das etwas bringt!). Eine Auszeichnung wie diese - und es ist schon jetzt eine Auszeichnung  -  geht runter wie Butter. Auf der Shortlist bin ich in hochkarätiger Gesellschaft. Die Jury ist erlesen (u.a. Literaturcafé.de, lovelybooks etc.). Von ihr ein gutes Votum bekommen zu haben, bestätigt und spornt zu neuen fantastischen Leistungen an. Dafür vielen Dank!

 

An der Stelle geht einmal mehr (und doch zu selten) außerdem mein Dank an meine tolle Frau, die unter dem Namen IVE die Lichtsturm-Covers gestaltet und nebenbei meine Chef-Testleserin, Chef-Kritikerin und Chef-Ideengeberin ist! Ohne sie kein Lichtsturm-Autor. So einfach ist die Rechnung.

 

Kleiner Haken

Aber bevor ich hier schon Oscar-like Dankesreden formuliere: Einen kleiner Haken haben solche Erfolge: Der Mensch im Allgemeinen und ich im Besonderen sagt sich an Tagen wie diesen gerne: "Tolle Sache. Jetzt bin ich so weit gekommen. Vielleicht ist ja doch noch ein bisschen mehr drin." Immerhin winkt dem Sieger ein ordentlicher Preis und eine ebenso ordentliche Ehrung auf der Leipziger Buchmesse. Das ist schon was. Träume werden umso hartnäckiger, je näher man ihnen kommt. Aber ich will nicht maßlos sein: Die Shortlist ist jetzt schon eine mega-großartige Sache. Punkt!

 

Klar. Bescheidenheit ist natürlich auch beim anhängenden "Community Preis" angezeigt. Mein Netzwerk ist fein, aber eben auch klein. Da dürften die Mitbewerber ganz andere Kohorten mobilisieren können. Egal. ich bin dabei und allein das zählt und wer weiß ... Ach. Schon wieder diese hartnäckigen Träume. ;-)

 

Auch im Blog:

- Fünf Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

- Neues Jahr, neuer Lichtsturm!

- Mach doch mal was Mystisches!

 

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5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

Hat eigentlich schon mal jemand gezählt, wie viele Ausreden der Mensch am Tag so zu hören bekommt? Wecker kaputt, Stau, müde, Kopfschmerzen .... Es müssen hunderte sein. Das Schlimme: Mensch verwendet sie gerne auch dazu, sich selbst zu verkohlen. Man würde ja schon zum Sport gehen. Aber: War da nicht eben ein lästiges Zwicken im Knie? Machen wir uns nichts vor: Wir machen uns gerne was vor. Damit das potenziellen Nicht-Lesern meiner Lichtsturm-Fantasy-Thriller künftig leichter fällt, liefere ich an dieser Stelle als besonderen Service des Autors fünf Top-Ausreden dafür, "Lichtsturm" nicht zu lesen:

1. Zu spannend! Wenn stimmt, was in vielen Rezis zu den Büchern steht, dann hab ich beim Lesen unter Nervenkitzel und erhöhtem Puls zu leiden. So was kann zu krankhaftem Abkauen der Nägel und im schlimmsten Fall zu Suchtsymptomen führen. Deshalb: Finger weg!

 

2. Zu fantastisch! Alben, Gorgoils und Pandrai? Die gibt es im wahren Leben nun mal nicht. Ebenso wenig wie schwebende Himmelsbarken und Karfunkel, die die Kraft des Lichts speichern. Da lese ich doch viel lieber ein gutes Sachbuch - über Briefmarken vielleicht oder die gemeine Blattlaus.

 

3. Zu unfriedlich! Gut, es ist jetzt nicht so, dass in den Lichtsturm-Büchern das Blut nur so spritzt. Es geht auch um Gefühlsgedusel, Menschlichkeiten und mystischen Krempel.  Aber - hallo - es wird doch schon auch gekämpft! Mit Schwertern, Bögen und sogar Maschinenpistolen. Ich lese nur Bücher, in denen es Auseinandersetzungen, Konflikte und Unstimmigkeiten jeder Art nicht gibt!

 

4. Zu uncool! Immerhin haben wir es hier mit Büchern zu tun, die nicht absolut jeder kennt. Da fall ich ja aus dem Rahmen! "Eine sehr ungewöhnliche, aber gelungene Mischung", schreibt eine Kritikerin über den ersten Teil. Na also. "Ungewöhnlich" sagt ja wohl alles.

 

5. Zu teuer! Als ebook kostet der erste Teil 1,49 €, der zweite sogar 1,99€. Dafür muss ein durchschnittlicher Arbeitnehmer mehr als fünf Minuten arbeiten! Das ist nun wirklich zu viel für die paar Stunden Lesespaß. Von den gedruckten Ausgaben rede ich gar nicht erst.

 

 

Na bitte. Geht doch. Wer sich jetzt immer noch nicht um meine Lichtstürme herummogeln kann ... dem wünsche ich von Herzen sehr viel Spaß beim Lesen. ;-)

 

Liebe Grüße

Mark

 

 

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Auch bei mir im Blog:

- Neues Jahr, neuer Lichtsturm!

- Wie böse ist so richtig böse?

- Wie kurz darf eine Rezi sein?

 

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Neues Jahr, neuer Lichtsturm!

Neujahrsgruß - Lichtsturm von Mark Lanvall

Na gut, der Titel dieses Blog-Eintrags schürt möglicherweise falsche Erwartungen. Denn noch ist der dritte Lichtsturm eine Baustelle. Aber es läuft. Und ich bin guter Dinge, dass 2016 das Jahr der Veröffentlichung sein wird (eine erste, kleine Leseprobe gibt es weiter unten im Blog). Im Moment jedenfalls habe ich viel Spaß am Schreiben, aber leider nicht immer die Zeit, die ich gerne hätte.  Das ist der eine Grund, warum es etwas dauert. Ein anderer ist der, dass es in Teil III richtig krachen soll. Und da muss alles sitzen. Hektik hilft da nicht wirklich. Apropos Muse: Zeit für einen wirklich kurzen Blick zurück auf mein 2015.

Mark Lanvall auf der Baustelle
Der Lanvall im neuen, noch nicht ganz fertigen Büro

Noch eine Baustelle

Das war so ein Jahr! Ich weiß, das sagen irgendwie alle. Bei mir und bei uns in der Familie war es aber tatsächlich aufregend. Ein neues, ziemlich aufwändiges Projekt im Job (das betrifft mein anderes Leben, in dem ich unter meinem richtigen Namen einer einigermaßen anständigen Arbeit nachgehe - unter anderem auch, um davon leben zu können). Und - weil ich vorhin das Wort  "Baustelle" verwendet habe - wir bauen gerade tatsächlich. Und jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, dass es kaum etwas Spannenderes gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich ein ungeduldiger Mensch bin und bei jeder noch so kleinen Verzögerung Pickel bekomme - im übertragenen Sinne.

 

Das hat dazu geführt, dass 2015 nicht das fleißigste Jahr im Leben meines schriftstellerischen Alter Egos war. Im Januar war der zweite Lichtsturm an den Start gegangen. Die Bilanz: Ein paar wirklich schicke Kritiken und Rezis (Vielen Dank!!!) und nicht wenige Leser, die mir das Werk zumindest mal nicht um die Ohren gehauen haben. Beide Lichtstürme verkaufen sich ganz ordentlich - auch wenn sie von den Bestseller-Rängen noch ein gutes Stück weit entfernt sind.

Zeichnung aus "Stille Nacht, schwarze Nacht" (IVE)
Zeichnung aus "Stille Nacht, schwarze Nacht"

Nicht so doll

Leider gar nicht durchgeschlagen ist dagegen mein vorweihnachtlicher Kurgeschichten-Doppelschlag "Stille Nacht, schwarze Nacht" - und zwar ausdrücklich trotz der tollen Zeichnungen, mit denen IVE das Werk gepimpt hatte. Warum das so war? Ich weiß es nicht. Ich habe weder gute noch schlechte Kritiken bekommen. Es hat nur einfach kaum jemand heruntergeladen. Vielleicht war mein Marketing doch zu mager oder zu schlecht (Tipps willkommen!). Meine Schwiegermutter findet die Geschichten gut. Dass sie nicht gezündet haben, lag ihrer Meinung nach am zu düsteren Cover und am wenig einladenden Titel. Gut möglich, dass sie Recht hat. Vielleicht gibt es 2016 ja einen erweiterten "Reload" im neuen Outfit.

 

Apropos IVE. Hinter dem Pseudonym "versteckt" sich meine tolle Frau, ohne deren Covers, Ratschläge, Hilfe und Verständnis es "Mark Lanvall" und die Lichtstürme sicher nicht geben würde. Gut, die Welt würde sich auch ohne Lichtsturm drehen. Aber ich fände es doch sehr schade. Ich mag es nämlich so, wie es ist. Danke, IVE! Nicht nur dafür liebe ich dich.

 

"Lanzen aus Feuer"

Jetzt aber zu Lichtsturm III: Denn die Geschichte von Ben, Larinil, Kellen und Maus ist noch längst nicht zu Ende erzählt. An dieser Stelle (Tusch!!!) eine allererste Mini-Leseprobe aus dem noch nicht vollendeten vorletzten Teil der Saga:

 

Lanzen aus Feuer schneiden durch himmelhohe Türme. Die gläsernen Fassaden spiegeln ihr grelles, flackerndes Licht - Augenblicke, bevor sie zerbersten und einen Regen aus Scherben und Trümmern über die Straßen ausschütten. Mauern brechen mit erschreckender Leichtigkeit - als wären sie aus dürrem Geäst. Steine fallen, stürzen ins schiere Nichts, bohren sich mit aller Wucht in den Boden, bringen Tod und Verwüstung. Die Menschen schreien gegen das lärmende Chaos an, gegen die Verzweiflung, gegen ihre Machtlosigkeit. Denn es gibt für sie kein Erbarmen. Die gleißenden Feuerlanzen haben mit ihnen leichtes Spiel, sie zermalmen, zerdrücken, verbrennen sie. Oder ziehen ihnen den Boden unter den Füßen weg, sodass sie haltlos in die Tiefe stürzen.


Jäh sind die gewaltigen Lanzen über die Menschen und ihre Türme gekommen. Mit Zischen und dumpfem Prasseln hat sich das Unheil angekündigt. Ein Flackern in der Ferne, eine allzu warme Brise. Aber niemand hat die Gefahr rechtzeitig erkannt. Zu sehr waren die Menschen mit ihrem täglichen Tun beschäftigt. Mit den Sorgen, die sie plagten und die nun mit einem Male so unbedeutend geworden sind.

 

Ich sag ja: Es wird krachen ;-)

Habt ein tolles, schönes und erfolgreiches 2016!!!

 

Euer Mark

 

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Außerdem im Blog:

 

- Wie böse ist so richtig böse?

- Mysteriöser Weihnachts-Hype!

- Wie kurz darf eine Rezi sein?

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Mysteriöser Weihnachts-Hype!

Was für ein Hype!!! Lichterketten funkeln. Die Regale sind mit Nikoläusen, Marzipan und Christstollen vollgepackt. und vom Straßenrand winkt mir ein aufblasbarer Weihnachtsmann zu.  Das kann man doof finden. Oder man redet sich erfolgreich ein, dass das alles ein riesengroßer Spaß ist. Ich für meinen Teil füttere den Vorweihnachtshype in diesem Jahr rücksichtslos mit zwei mysteriösen Kurzgeschichten an.  "Stille Nacht, schwarze Nacht" heißt das Werk und ist ab sofort als ebook bei Amazon,Thalia, Hugendubel und Co. raus. Aber Vorsicht! Wer auf Rauschgold-Engelchen und strahlende Kinderaugen unterm Tannenbaum spekuliert, sollte sich lieber was anderes suchen. Bei mir geht es um düstere Geheimnisse und unheimliche Begegnungen.     

Paul zum Beispiel hat ein Problem. Er hasst es, auf dem Heimweg im Dunkeln an diesem furchteinflößenden Haus vorbeilaufen zu müssen. Und auch das rätselhafte, hübsche Mädchen, das aus dem Nichts auftaucht, und behauptet, in dem Haus einmal gewohnt zu haben, macht das nicht besser. Allerdings bringt sie Paul dazu, dem Gruselfaktor mit Weihnachtsdeko zu Leibe zu rücken.

 

Bis er merkt, dass er sich nicht ganz ohne Grund vor dem Haus gegruselt hatte. "Zu Weihnachten nach Hause" ist eine Kurzgeschichte, die ich erst dieses Jahr verfasst habe - aus einer vorweihnachtlichen Laune heraus. Sie ist deshalb nicht durch und durch nur düster. Es menschelt auch ein bisschen.

Unheimliche Antworten

"Die Frage, die niemand stellte" habe ich bereits im letzten Jahr - quasi in kleinerem Kreis - schon einmal veröffentlicht. Eine junge Journalistin will darin einen Artikel über den alten Weihnachtsbaum-Verkäufer Gregory schreiben und stellt sich die Frage, was der Mann außerhalb der Adventszeit so macht. Die Antworten, die sie findet, gefallen ihr allerdings ganz und gar nicht. Denn Gregory hat einen ziemlich düsteren Lebenslauf.

 

Das Besondere an "Stille Nacht, schwarze Nacht" übrigens sind die wunderbaren Illustrationen von IVE, die auch das Cover gestaltet hat. Ich finde sie großartig (sowohl die Bilder als auch IVE)! An dieser Stelle vielen, vielen lieben Dank dafür!!! Die Stimmung ist perfekt getroffen. Ein oder zwei Mal habe ich den Text sogar an die Bilder angepasst. So soll es sein.

 

Das hab ich mir erlaubt

Zwei Stories also für mysteriöse Vorweihnachts-Leseabende. Diesmal eben als Ebook für schlankes Geld. Der Grund ist einfach der, dass ich über die Ebook-Plattformen (hoffentlich) deutlich mehr wohlwollende Leser erreichen kann (an dieser Stelle: Über Rezis, Meinungen und Bewertungen freue ich mich übrigens grundsätzlich - egal, ob sie kurz oder lang sind). Wenn alles klappt, dann kann ich mir die eine oder andere Fortsetzung von "Stille Nacht, schwarze Nacht" ganz gut vorstellen. Und noch etwas habe ich mir erlaubt: Ich habe an die beiden Geschichten eine kleine Leseprobe aus den "Lichtsturm"-Fantasythrillern angehängt - sozusagen als Weihnachtsplätzchen hintendrein.

 

Viel Spaß und spooky Xmas!

 

Euer Mark


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Außerdem im Blog:

 

- Wie böse müssen Fantasy-Bösewichter eigentlich sein?

- Foto-Shooting: "Mach doch mal was Mystisches!"

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

 

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Wie böse ist "so richtig böse"?

Hell und Dunkel, Gut und Böse sind oft enge Nachbarn (Lichtsturm)
Hell und Dunkel, Gut und Böse sind oft enge Nachbarn

Mein erster Kritiker war auch mein schärfster. "Da ist niemand dabei, dem man abnimmt, so richtig böse zu sein", war sein Einwand beim ersten Lichtsturm. Wohl wahr: Sogar der boshafte Anwindar, der "Menschlinge" gerne mit Würmern vergleicht, verbirgt tief in seinem Inneren einen Hauch Wärme. Und die Gorgoils, diese brachialen Kriegerkreaturen, sind letzten Endes zur Hälfte menschlich. Spätestens im zweiten Lichtsturm merkt man ihnen das an. Ich gebe zu: Ein bisschen sträube ich mich gegen das abgrundtiefe und kompromisslos Böse. Weil ich erstens glaube, dass es das nicht gibt - ebenso wenig, wie das kompromisslos Gute. Und zweitens, weil ich lupenreine Bösewichter langweilig finde. Ich will zumindest mal wissen, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Denn sie haben immer eine Geschichte Wenn es aber im Lichtsturm überhaupt einen "so richtig Bösen" gibt, dann ist das Sardrowain.

Sardrowain und Andrar (Ausschnitt aus dem Lichtsturm-Cover)
Sardrowain und Andrar (Ausschnitt aus dem Cover)

Dieser dunkle Meister des Lichts taucht im zweiten Teil auf. Zusammen mit dem Soldaten Andrar reist er aus der Anderswelt Lysin'Gwendain in die Welt der Menschen des 21. Jahrhunderts, weil er hat gespürt, dass dort etwas in Bewegung geraten ist. Etwas, das das Gefüge der beiden Welten durcheinanderbringen könnte. Sardrowain will wissen, was dort geschieht. Und er sieht die Chance, seinen alten Traum zu verwirklichen: Den von der uneingeschränkten Herrschaft der Alben über alle Lebewesen. Dass ihm dabei jegliche Skrupel fremd sind, daran lässt er nie einen Zweifel:

„Ich gehöre zu denen, die keiner schätzt und jeder verachtet. Zu jenen, die dennoch gebraucht werden, um den Dreck beiseitezuschaffen, der einem glanzvollen Trugbild zwangsläufig im Wege stehen muss. Für Ruhm und Ehre habe ich keine Verwendung, ebenso wenig kenne ich Mitgefühl. Es macht mir sogar Freude zu töten, Schwertführer. Wusstet Ihr das nicht?"

 

Sardrowains Geschichte

Gar kein netter Kerl. Noch dazu einer, der sich über die Jahrhunderte Kräfte angeeignet hat, denen kaum ein anderer Albe gewachsen ist. Aber sogar dieser Mistkerl hat eine Geschichte:

Als junger Soldat hat er mit viel Glück als Einziger ein Gemetzel überlebt. Gorgoils haben eine albische Armee abgeschlachtet. Stundelang hat sich Sardrowain reglos im Staub seiner gefallenen Kameraden versteckt. Ein Trauma, das, wie er selbst sagt, aus ihm "einen anderen" gemacht hat.

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Außerdem im Blog:

- Lichtsturm-Locations: Madeira, Mainz und auf dem Münster

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

- Killer-Kreaturen im Lichtsturm

- Die Geheimwaffe der Lichtsturm-Alben

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Aber natürlich gibt es in den Lichtsturm-Romanen noch andere fiese Säcke: Christopher zum Beispiel, der Leiter einer Söldner-Agentur, der Perfektion über alles liebt, seinen persönlichen Zenit aber schon überschritten hat. Und Bram, der Druidenhäuptling, der im ersten Teil die Gorgoil-Armee gezüchtet hat. Dank eines albischen Elixiers überlebt er die Jahrhunderte und führt den Kampf gegen Larinil, Ben und die Erben Galandwyns auch in der Gegenwart fort. Sein Gewissen hat er praktischerweise in ein zweites Ich ausgelagert: Eine Stimme, die ihn immer wieder an Moral und druidische Tugenden erinnert:

"Du hattest immer eine Wahl. Einst hast du gepredigt, dass es falsch ist, sich nicht dem Willen der Götter zu unterwerfen. Denn nur sie allein geben den Weg vor, der zu gehen ist. Nach mehr zu streben ist nicht der Menschen Sache. Und so sollte es noch immer sein."

 

Böse macht Laune

Ein bisschen erschreckend ist das ja schon: Ich stelle fest, dass ich genau die Passagen im dritten Lichtsturm, in denen Sardrowain wütet, besonders gerne schreibe. Es macht Spaß, ihn seine Intrigen spinnen, finstere Pläne schmieden und ätzende Boshaftigkeiten absondern zu lassen. Ich kann es drehen und wenden, wie ich will: Der Drecksack macht mir Freude. Wahrscheinlich gerade, weil er mal "so richtig böse" ist. Und - so viel verrate ich schon mal - Sardrowain wird sich im dritten Lichtsturm ordentlich austoben können. So gesehen hat sich mein allererster Kritiker schon durchgesetzt - irgendwie.

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Kräftig in die Tasten hauen!

Hach, tut das gut: Nach Wochen der Enthaltsamkeit habe ich es diese Tage endlich wieder geschafft, kräftig in die Tasten zu hauen. Es hatte etwas Befreiendens. Und auch das schlechte Gefühl, mit dem dritten Lichtsturm-Teil auf der Stelle zu treten, ist ein bisschen  besser geworden. Das Fiese ist ja: Ich weiß ganz genau, was ich schreiben will. Es ist da und will raus! Allein: Mir fehlen Zeit und Muse. Die alte Leier, ich weiß. Aber wenn es doch nun mal so ist!

Mark Lanvall
Immer sehr verlockend: Klettern statt Schreiben

Wer kennt das nicht? Wenn's kommt, dann immer dicke. Da ist dieser lästige, kleine Vollzeit-Job, der neben der Schriftstellerie gemacht werden will und ja irgendwie auch gut ist. Im Moment gibt es ordentliche Umwälzungen in der Redaktion, die (nicht nur) mich in Beschlag nehmen. Ihr kennt das vielleicht: Am Abend dann noch den Rechner hochzufahren und wirklich schlaue Dinge zu verfassen, fällt schwer. Der Schweinehund ist nämlich sehr überzeugend mit seinen Ideen von faulen Fernsehabenden, Nachmittagen im Klettergarten oder Fläz-Orgien in der Sonne. Und ohne es wirklich zu wollen, rückt der Lichtsturm in der Prioritätenliste weit hinter Job, Familie, Sport, Umzugsüberlegungen, Faulenzen und so weiter zurück.

Viele offene Fragen

Jetzt aber geht es voran. Leider lange nicht so schnell wie einmal gedacht, aber immerhin. Und es macht Spaß. Ein paar wichtige Fragen müssen nach Lichtsturm II schließlich unbedingt geklärt werden: Was passiert mit Timo in der Anderswelt? Welche Kräfte schlummern in Ben? Findet Maus das Albenschwert? Und wie endet die Geschichte von Larinil und Kellen? So viel sei schon mal verraten: Im dritten Teil lasse ich es ordentlich krachen. Es wird einiges kaputtgehen. So lange es nicht die Tastatur ist ... Dranbleiben, Lanvall!!!


Außerdem im Blog:


- Mach doch mal was Mystisches!

- Wie kurz darf eine Rezi sein?

- Madeira, Mainz und auf dem Münster




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Mach doch mal was Mystisches!

Mark Lanvall
Auf der Kirchentreppe. Die vielen Fliegen sind nicht zu sehen.

Nennt es eitel, aber ich war sehr wohl der Meinung, dass ich dringend neue Fotos von mir gebraucht habe - für Website, Social Media und Co. Die alten waren zwar in Ordnung, konnten aber ein Plus an Qualität gut vertragen. Ein Profi musste her. Schließlich sind meine Mädels und ich mit Christian von Fineartfactory losgezogen. Die Suche nach coolen Locations hat uns quer durch Rheinhessen geführt. Sogar in einem Steinbruch sind wir herumgeklettert.  So viel Heldenmut hat sich am Ende gelohnt, finde ich.

Shooting hoch oben im Steinbruch
Shooting hoch oben im Steinbruch

"Bitte nicht zu düster ..."

Christian hatte es wirklich nicht leicht. "Mach doch mal was Mystisches", war meine grobe Ansage. "Aber bitte nicht zu düster. Wäre schon gut, wenn mich noch jemand sympathisch finden würde". Eine steinalte Scheune, eine bemooste, von Mücken bevölkerte Kirchentreppe und dann dieser Steinbruch. Um gutes Licht "mitzunehmen" haben wir uns in die Steilwand gewagt - mit reichlich schlechtem Schuhwerk. Nett lächeln sollte ich aber trotzdem. Und möglichst nicht abrutschen.

Den Lanvall vor der Linse: Christian mit Assistenten Aaron und Amelie
Den Lanvall vor der Linse: Christian mit den Assistenten Aaron und Amelie

Hat auch fast geklappt. Die Schramme ist inzwischen verheilt und die Fotos sind raus. Was soll ich sagen? Christian hat ganze Arbeit geleistet. Die Bilder sind genial. "Ich würde dich glatt nochmal heiraten", findet meine Frau. Die Bestnote also! Verbaut sind sie bereits auf dieser Seite (Homepage und "Über mich"). Außerdem auf Twitter, facebook, Google+ und Pinterest. Das schmückt. Ich bin hochzufrieden - und um die Erfahrung eines bewegten und überaus lustigen Foto-Shootings reicher. Danke, Christian!

 

 

Auch im Blog:

- Wie kurz ist gut bei einer Rezi?

- Lichtsturm-Locations: Madeira, Mainz und auf dem Münster

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

 

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Wie kurz darf eine Rezi sein?

Kurz und gut. Nur: Wie kurz ist gut, wenn es um Rezis geht? Muss eine Rezension - das ist das Fremdwort für "Buchbesprechung" - hohen Ansprüchen gerecht werden? Mit Inhaltsangabe und strukturierter Analyse der Geschichte? Oder ist knapp und auf den Punkt viel hilfreicher? "Angela" hat mir neulich auf Amazon eine Riesen-Freude gemacht (siehe unten). Ihr gebührt in jedem Fall der Pokal für die kürzeste Lichtsturm-Rezi bisher. Ob kurz oder lang - Ich habe dazu eine ziemlich klare Meinung.

Aber dazu später mehr. Von "Angela" habe ich fünf Sterne bekommen und das Prädikat "Buch gefällt". Mehr hat es nicht gebraucht, um mir den Tag zu versüßen. Gleichzeitig hat sie den anderen Rezensenten dezent hingebraten, dass die ja immer wieder erst die Geschichte zusammenfassen, bevor sie auf den Punkt kommen. Das kann man so sehen. Wer schnelle Orientierung sucht, braucht klare, kurze Worte. Macht Sinn, findet das eine Herz, das in meiner Brust schlägt.

Wohlformulierte Worte

Das andere freut sich genauso riesig über Rezis wie die von "Conjas Eck". Darin wird erstmal der Klappentext widergegeben. Dann beschreibt Bloggerin Katrin ihre Meinung und begründet sie detailliert - treffsicher und in wohlformulierten Worten. Am Ende zieht sie ein Fazit (das aus meiner Sicht übrigens besser gar nicht hätte ausfallen können :-) Danke, Katrin!). Klar: Da muss man schon mal scrollen und ein bisschen was lesen. Wer genauer erkunden will, ob der "Lichtsturm" etwas für ihn ist, der ist hier aber deutlich besser aufgehoben.

Der Unterschied ist offensichtlich: Katrin ist eine Bloggerin, die auf ihrer Seite und in den Social Media  Service und Mehrwert bieten will. Angela ist eine Leserin, der es offensichtlich schlicht ein Bedürfnis war, ohne großen Aufwand ihre Meinung über mein Buch kundzutun. Was hier niemanden wirklich überraschen wird: Ich finde beides großartig. Und es ist beides wichtig für mich und den Lichtsturm. Jemand hat mal gesagt: "Rezis sind die Währung" der Autoren - zumindest gilt das für die Vermarktung im Netz. Und deshalb meine klare Ansage an Angela und alle anderen: Nur zu! Jede noch so kurze Rezi ist hundertmal wertvoller als gar keine.


Außerdem im Blog:

- Madeira, Mainz und Münster: Lichtsturm-Locations
- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

- Wer hat Angst vorm bösen Verriss?


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Madeira, Mainz und auf dem Münster

Lichtsturm-Location: Madeira
Der felsige Strand von Madeira

"Ob Innsbruck oder Madeira: Alles ist stimmig und rückt die Geschichte so näher an den Leser heran", schreibt Buchling in einer coolen Leser-Rezi zu Lichtsturm II auf Amazon. Da freu ich mich und sehe meine Meinung bestätigt: In Büchern müssen nicht nur die Personen leben, sondern auch die Orte. Um ein Geheimnis zu verraten: Das hinzukriegen,  fällt mir nicht immer ganz leicht - besonders bei den Fantasie-Orten in Lysin'Gwendain, der Anderswelt. Wenn die Story aber in der echten Welt spielt, mache ich mir einen plumpen Trick zunutze. Ich verwende Locations, die ich selbst gut kenne (Hammer, oder?). "Lichtsturm II - Die andere Welt" spielt deshalb unter anderem in Mainz, Österreich, Madeira und in Straßburg.

Ponta de São Lourenço, Madeira
Ponta de São Lourenço, Madeira

Dünne Pfade im Felsen

"Sie saßen kaum eine Armlänge von der Klippe entfernt, die schroff und erbarmungslos ins Meer abstürzte - dorthin, wo die hohen Wellen des Atlantiks immer wieder gegen die Tuffsteinwände schlugen. Ganz so, als hätten sie nicht begriffen, dass ihre Macht nicht reichte, dieses massive Bollwerk zu zerstören."


Wer schon mal auf Madeira war, der weiß, warum sogar altgediente Albenmeister wie Geysbin von der Szenerie begeistert sind. Es ist dort großartig. Wenn ich Regisseur wäre und einen Fantasy-Film drehen wollte, ich würde es auf der portugiesischen Atlantik-Insel tun. Da blüht es an einer Stelle üppig bunt, an anderer ist es schroff und rau. Auf dem Pico Arieiro sind in atemberaubender Höhe dünne Pfade in den Felsen geschnitzt. Nichts für schwache Nerven und ein gefundenes Fressen für die Autoren von Fantasy-Thrillern. Inspiration ist ein abgenutztes Wort, aber eines, dass hier sitzt. Die besten Ideen kommen mir tatsächlich im Urlaub, wenn ich Landschaften sehe, in denen einfach etwas Spannendes passieren muss


Auch im Blog:

- Die Geheimwaffe der Lichtsturm-Alben

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

- Das Geheimnis der Himmelsbarken


Tatsächlich ist mir die Lichtsturm-Story vor ein paar Jahren in Schweden eingefallen. Das mystisch aufgeladene Land hat meine Fantasie in den Arbeitsmodus versetzt. Dass es Schweden dann doch nicht ins Buch geschafft hat, liegt wahrscheinlich an einer Kärnten-Tour im Jahr danach. Dort habe ich die passende Haupt-Location für den ersten Teil gefunden - und außerdem die Geheimwaffe der Lichtsturm-Alben, über die ich ja im Blog bereits geschrieben habe.  Für die Alpen, für Bayern und Österreich habe ich eine Leidenschaft, die ich vor allem im ersten Teil ausgelebt habe. Mainz kam im zweiten Teil dazu. Immerhin wohne ich in ganz in der Nähe. Da liegt das nahe. Straßburg dagegen hat sich eher überraschend ins zweite Buch gedrängt, ebenso wie das Straßburger Münster.

Lichtsturm-Location: Straßburger Münster
Blick auf das Straßburger Münster

Action auf dem Münster

"'Wow', sagte Maus ehrfürchtig. Seine Augen suchten die spitzen Bögen, die filigrane Fensterrose und das wuchtige Hauptportal ab. Die Fassade kam ihm so unsagbar mächtig vor, aber dann war sie auch wieder so verspielt und kleinteilig verziert, dass sich Maus fragte, was den Erbauern eigentlich wichtiger war: Dass die Menschen demütig davor standen, oder dass sie sich über unzählige schöne Details freuten. Maus jedenfalls war beeindruckt - und er gehörte nun wirklich nicht zu den Leuten, die sich Kirchen und Kathedralen rot im Reiseführer anstrichen."


Ich auch nicht. Trotzdem hab ich den obligatorischen Aufstieg auf die Aussichtsplattform gemacht. Und auf einmal waren sie bei mir: Maus und seine Freundin Victoria, die auf dem alten Gemäuer von einem üblen Kerl heimgesucht werden. Diese Action-Szene musste einfach ins Buch.


Also: von wegen alles Fantasy. Viele Orte in meiner Lichtsturm-Geschichte sind real. Viele aber auch nicht. Die Festung Galandwyn sucht man in den Alpen vergeblich. Und auch der kleine bayerische Ort Schichdach existiert nicht wirklich. Die Bösen im Buch haben ihm so übel mitgespielt, dass ich das für besser hielt. Und, klar, auch Lysin'Gwendain findet sich auf keiner Landkarte. Die Welt der Alben ist pure Fantasie. Und das hat immerhin einen Vorteil: Niemand kann überprüfen, ob ich vielleicht nicht doch ein Detail nicht ganz so stimmig beschrieben habe.

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Nagelneu und raus: Lichtsturm II

Schluss mit Licht-sturmfreier Bude! Ab sofort gibt es keine Ausrede mehr: "Lichtsturm II - Die andere Welt", der zweite Teil meiner Fantasy-Reihe, ist an den Start gegangen und freut sich mit mir auf möglichst viele Leser, Rezis und Bewertungen. Und, ganz ehrlich: Es ist auch diesmal wieder ziemlich aufregend. Wie beim ersten Teil bin ich den Weg über neobooks gegangen, habe das Werk dort eingestellt und daraufhin mit einer gewissen Faszination verfolgt, wie es sich krakenhaft nach und nach über die anderen ebook-Plattformen verbreitet hat. Jetzt kann es losgehen!

"Meine Werke"

"Lichtsturm II" gibt es sowohl für den Kindle als auch als epub für alle anderen ebook-Reader. Natürlich wird es auch vom zweiten Teil eine Taschenbuch-Variante geben, die über Amazon bestellt werden kann. An die werde ich mich in den kommenden Tagen setzen und sie, so bald es geht, nachreichen.

Und damit sieht es in meinem neobooks-Account unter "Meine Werke" so aus wie auf dem nebenstehenden Bild. Dort und an allen anderen Fronten fehlen natürlich noch Empfehlungen und Bewertungen. Aber das kann sich ja noch ändern. ;-)


Wer jetzt erst mal wissen will, worum es im neuen Buch geht: kein Ding. Infos und Leseproben gibt es auf meiner Lichtsturm-Seite. Unten sind außerdem zwei Blog-Artikel angehängt, in denen ich schon ein paar Details verraten habe. Den zweiten Teil zu schreiben, hat mir richtig viel Spaß gemacht. Aus der "weißen Festung" waren ja ein paar wichtige Fragen offen geblieben, wie z. Bsp.: Wie ergeht es den Verwandelten im 21. Jahrhundert? Was hat der grimmige Milliardär Braxton vor? Werden Larinil und Kellen zueinanderfinden? Die habe ich zum größten Teil beantwortet. Ich muss aber auch gleich vorwarnen: Am Ende bleibt noch reichlich Luft für die beiden geplanten Fortsetzungen.

 

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an IVE, die wieder ein großartiges Cover gezaubert hat. Und an meine Testleser und Lektoren. Good Job!

 

Zum Thema im Blog:

- Lichtsturm II: Das letzte Wort

- Teil II: Dem Showdown entgegen 

 

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Lichtsturm II: Das letzte Wort

Der Lanvall legt "letzte Hand" an den zweiten Teil von Lichtsturm
Der Lanvall legt "letzte Hand" an Teil II

Bei Lug und Noreia! Jetzt hab ich es doch tatsächlich geschafft: Das letzte Wort von "Lichtsturm II - Die andere Welt" ist geschrieben. Ganz durch bin ich damit allerdings noch nicht. Erst geht das Werk an meine Testleser/Lektoren und ich selbst will - mit etwas Abstand - auch nochmal drüberlesen. Mein persönliches Fazit aber schon jetzt: Ich bin zufrieden. Am Anfang hatte ich immerhin ein paar Zweifel, ob mein Plot funktionieren würde. Denn die Story setzt zwar den ersten Teil fort, hat aber sonst auch sehr viel Neues - gerade, was den Bau angeht.

Das liegt unter anderem daran, dass ich das Wechselspiel zwischen Antike und Gegenwart nicht einfach beibehalten konnte. Im ersten Teil bestand der Reiz darin, die beiden Stränge durchzuziehen und erst am Ende des Buches zusammenzuführen. Damit war dieser "Gag" aber durch und ich wollte ihn nicht wieder strapazieren. Deshalb ist der zweite Teil überwiegend im Jetzt angelegt. Die Frage, wie es Alben ergehen würde, wenn sie unter uns zurechtkommen müssten, fand ich dabei besonders spannend. Wenn es Rückblicke in die Antike gibt, dann aus der Ich-Perspektive. Larinil lässt zum Beispiel ihre neuen Mitstreiter wissen, wie es mit ihr und Kellen damals weiterging (das aufzuklären hatte ich meiner Frau nach dem ersten Teil versprochen).

 

Zeit für Feinschliff

Wie gesagt: Ein bisschen Zeit für Feinschliff und Korrekturen will ich mir noch nehmen. "Lichtsturm II - Die andere Welt" wird dann wohl Anfang Januar erscheinen, wenn die Weihnachtsgans verdaut und wieder Zeit zum Schmökern ist. Im neuen Jahr hoffe ich dann wieder ganz auf euch, liebe Kritiker, und ganz besonders auf euch, ihr allerbesten Leser von allen :-) .

Ein Weihnachtsbaumverkäufer mit einem dunklen Geheimnis
Ein Weihnachtsbaumverkäufer mit einem dunklen Geheimnis

Apropos Weihnachten. Ein paar Worte möchte ich noch zu meiner (kostenlosen) Kurz-Fantasy "Die Frage, die niemand stellte" loswerden. Die Geschichte habe ich geschrieben, nachdem mich Marny von der "Fantastischen Bücherwelt" um einen Beitrag für ihren Adventskalender gebeten hatte. Sie ist dann etwas länger geworden. Und IVE, "meine" Lichtsturm-Grafikerin, hat ein paar tolle Bilder dazu gezeichnet. Hinter dem siebten Türchen ist sie schließlich erschienen. Und es gibt sie außerdem immer noch auf meiner Seite, auch als pdf-Download. Wenn jemand mag, würde ich mich auch dazu über Meinungen und Kritik sehr freuen.

 

Bei der Gelegenheit danke ich allen Lesern, allen, die mich unterstützt haben, und allen Bloggern und Rezensenten für ein tolles und spannendes erstes Jahr als Fantasy-Autor!!

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ein großartiges 2015!

 

 

Auch im Blog:

 

- Teil II: Dem Showdown entgegen

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

- Killer-Kreaturen im Lichtsturm

- Die Geheimwaffe der Lichtsturm-Alben

   

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Teil II: Dem Showdown entgegen ...

Mark Lanvall
Schreibt dem Ende von Teil II entgegen: Mark Lanvall

Eingebogen auf die Zielgerade, dem Showdown entgegen. Der zweite Lichtsturm nähert sich seiner Vollendung - unaufhaltsam und mit kraftvollen Schritten. Na gut. Um ehrlich zu sein: Gerade beim Finale kämpfe ich ein bisschen, bastel an jedem Satz. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Ende noch ein wenig hinauszögern möchte. Vielleicht will ich es aber auch nur besonders spannend schreiben. Es ist nämlich so: Larinil und Ben haben es diesmal mit einem ganz besonders groben Burschen zu tun, einem Meister aus Lysin'Gwendain, der mehr als zweifelhafte Vorstellungen über das "Miteinander" von Alben und Menschen hat. Aber ich will nicht zu viel verraten. Ein paar Details dann aber doch.

Ausschnitt aus den neuen Cover von Lichtsturm II
Ausschnitt aus dem neuen Cover

Doppelsinnig

Lichtsturm II soll den Titel "Die andere Welt" bekommen. Er ist ein bisschen doppelsinnig gemeint. Da sind einmal zwei Alben, die aus Lysin'Gwendain, also der Anderswelt, in "unsere" Welt des 21. Jahrhunderts reisen. Und außerdem geht es um die Verwandelten: Menschen, die wie Ben plötzlich zu Alben geworden sind und sich nun wegen ihrer Andersartigkeit und Überlegenheit heftigen Feindseligkeiten ausgesetzt sehen. Auch sie sind in einer "anderen Welt" aufgewacht, in einer, die es ihnen wirklich nicht leicht macht. Dass der oben genannte dunkle Meister nun auch noch einen Krieg anzetteln möchte, hilft dabei nicht wirklich.

Eine Menge Holz also. Das Buch wird wieder um die 400 Seiten dick werden. Und schon jetzt ist klar: Es wird nicht dabei bleiben. Der Plot für einen dritten und den wahrscheinlich finalen vierten Teil steht schon. Dann hau ich wohl besser in die Tasten!

Übrigens: Auch das Cover ist schon so gut wie fertig. Es wird grün und - wie ich finde - wunderschön. Vielen Dank an meine Cover-Designerin, die wieder einmal einen tollen Job gemacht hat!

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Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

Standbild der Göttin Noreia
Standbild der Göttin Noreia (Keltenwelt Frög)

Ja, ich bin bekennender Kelten-Fan. Damit erfülle ich eines der Top-Klischees, die über Fantasy-Freunde auf dem Markt sind. Aber, bitte sehr: Warum nicht? Kelten sind geheimnisvoll, mystisch, sagenumwoben. Wer kann da widerstehen? In "Lichtsturm" spielen sie eine Hauptrolle. Aber: "Meine" Kelten haben mit den oft strapazierten von den britischen Inseln (Merlin, Artus und Co.) nichts zu tun. Es sind - wenn man so will - die Ur-Kelten, jenes rätselbehaftete Volk, das vom Alpengebiet ausgehend weite Teile Europas zu seinem Kulturkreis machte. Das war, bevor die Römer dem Kontinent ihren Stempel aufdrückten.

"Lichtsturm - Die weiße Festung" beginnt im Voralpenland. Etwa um 400 vor Christus versucht der Keltenfürst Morcant vergeblich, sein Volk zu einen und zur Blüte zur führen. Er kennt die Hochkultur der Etrusker in Norditalien und die aufstrebende Stadt Rom und will etwas Ähnliches im heutigen Süddeutschland schaffen. So weit ist das keine Fantasie. Funde in Hessen und an der Donau zeugen von mächtigen Herrschern, die regen Handel trieben und - zum Teil mit Hilfe griechischer Bauherren - beeindruckende Festungen und später auch Städte errichteten. Es gab diese ehrgeizigen Fürsten, die aber wohl an der Zerstrittenheit der keltischen Stämme und Fürstentümer scheiterten. Wie auch Morcant, der sein Abenteuer im Voralpenland nur überlebt, weil ihm Alben zu Hilfe kommen. Von da an wird es "fantastisch". 

Palisade (Keltendorf Steinbach)
Palisade (Keltendorf Steinbach)

Ein geheimnisvolles Volk

Warum ich die alte Keltenwelt als Schauplatz genommen habe, hat auch den Grund, dass so wenig über die Kultur bekannt ist. Die Kelten haben nichts schriftlich hinterlassen. Deshalb sind die Wissenschaftler auf Funde und auf griechische und römische Berichte angewiesen (die Römer nannten sie "Gallier"). Das macht die Menschen dieser Zeit, die sich selbst wahrscheinlich nicht einmal als Volk verstanden haben, so geheimnisvoll. Wir wissen so wenig über ihre Denkweise, ihre Religion und ihre Rituale. Und niemand kann genau sagen, warum sie etwa 80 v. Chr. aus ihrem Stammgebiet nördlich der Alpen plötzlich verschwunden sind und der römischen Kultur dort praktisch kampflos das Feld überlassen haben. Perfekte Voraussetzungen, um einige der Lücken mit Fantastischem zu füllen.

Der Lanvall als Keltenfürst (Keltenwelt am Glauberg)
Authentisch: Lanvall als Keltenfürst (am Glauberg)

Das habe ich mit viel Begeisterung getan. Und wenn historisch Bewanderte im ersten und zweiten Lichtsturm-Teil (soll Ende 2014 erscheinen) die eine oder andere Ungenauigkeit entdecken, mögen sie mir bitte verzeihen. Ich berufe mich da auf die künstlerische Freiheit und das Anliegen, den Häuptling Kellen, den Fürsten Morcant und den Reiterkrieger Domhnall so lebendig darzustellen, wie es geht. Seit ich die drei "kenne", sind mir die alten Kelten jedenfalls noch enger ans Herz gewachsen als vorher. Und zum Verdruss meiner Familie kommen wir an keinem "Keltendorf", keiner "Keltenwelt" und auch nicht am sehr beeindruckenden Fürstengrab am Glauberg vorbei.


Angepasst

Zum Schluss noch etwas Klugsch ...-Wissen über die britischen und irischen Kelten, die ich anfangs erwähnt habe: Die haben sich in der Antike an die auf dem Kontinent verbreitete keltische Kultur zu einem guten Teil angepasst. Und weil es die Römer in Britannien schwer hatten und Irland nie erobert haben, konnte sich dort das "Keltentum" bis heute halten. Wieviel genau es aber mit den "Urkelten" von einst zu tun hat, darüber streiten die Experten.


Außerdem im Blog:

- Killerkreaturen im Lichtsturm

- Wer hat Angst vorm bösen Verriss?

- Die Geheimwaffe der Lichtsturm-Alben


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