Lichtsturm-News - der Blog

Lichtsturm-Werbung - ein Knaller?!

Da habe ich eben mal Werbung gemacht. Noch ist die "Kampagen" nicht ganz durch und es wird noch was kommen. Es ist aber nach etwa zwei Wochen Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Das wichtigste Fazit: Es wirkt. Der Verkaufsrang bei Amazon kletterte (zeitweise) in die Höhe. Es gibt sie also tatsächlich: Leserinnen und Leser, die nach einem dezenten Anschubser bei Facebook, Instagram und XTME Lust auf die vier Lichtstürme haben und ihn herunterladen oder bestellen. Explodiert sind die Verkaufszahlen dadurch allerdings auch nicht gerade. Aber das deckt sich wohl mit dem, was schlaue Leute sagen, die sich damit auskennen: Werbung wirkt nicht immer akut, sondern eher wie der vielzitierte stete Tropfen. Wäre ja nicht so schlecht. 

 

Lichtsturm-Wolkenkratzer

Ein paar Details: Ich habe bei XTME, einem Portal für Kindle-Leserinnen und Leser, ein klickbares Banner geschaltet (siehe Foto oben). Es nennt sich "Skyscraper", erinnert mich aber eher an ein Lesezeichen als an einen Wolkenkratzer. Egal. Die Werbung hatte jedenfalls den Verkaufsweg Amazon im Visier. Ebenso wie die gesponserten Beiträge bei Facebook und Instagram. Ich bin selbst, wie gesagt, kein Fachmann, habe mir aber von dieser Ausrichtung erstmal die größte Wirkung versprochen.

 

Sollte jemand wissen, dass das der katastrophal falsche Weg war, bitte ich um konstruktive Aufklärung. So oder so: Das Selfpublisher-Leben hat mir jedenfalls in dieser Phase mal wieder richtig Spaß gemacht und ich bin um einige Erfahrungen reicher. Der nächste Schritt wird eine kleine Lesezeichen-Kampagne auf dem BuCon am 19.10. sein - wie bereits angekündigt. Die Lesezeichen sind verschickt und werden sich in den Tüten finden, die Besucher dort in die Hand gedrückt bekommen. Go, Lichtsturm!     

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Eine kleine Lichtsturm-Werbekampagne

Die modernen Zeiten mit diesem Internet und so haben für Selbstverleger ein paar entscheidende Vorteile: Ebooks zum Beispiel. Außerdem ist es sehr viel einfacher und günstiger, auf sich aufmerksam zu machen. Ganz ohne Werbetrommel geht es trotzdem nicht. Und auf die hau ich gerade ein bisschen - in der Hoffnung, ein paar Leserinnen und Leser zu erreichen, die von meinen Lichtstürmen ja noch so gar keine Ahnung haben. Es gibt sogar gerade eine "konzertierte" Aktion an gleich mehreren Fronten. Analog und in diesem Internet. An all die, die von meinen Lichtsturm-Lesezeichen, Bannern und Facebook-Posts genervt sind, schon mal vorsorglich: Tschuldigung!:   

Lesezeichen für den BuCon

Aber es hilft ja nix. Ich muss es doch wenigstens versuchen. Und so habe ich zum Beispiel eben Lesezeichen drucken lassen, die auf dem BuCon, dem BuchmesseConvent verteilt werden. Für die, denen der BuCon noch nichts sagt: Das ist eine kleine, aber feine Messe für Fantasy, Science Fiction und "gepflegten Horror", die im Schatten der großen Frankfurter Buchmesse am 19.10.2019 stattfinden wird. Absolut ein Erlebnis - auch wenn ich es terminlich dieses Jahr leider nicht schaffen werde.     

Mark Lanvall @work
Mark Lanvall @work

Werbe-Banner und Posts platziere ich außerdem bei XTME und auf Facebook. Klar, dass das alles recht viel Zeit kostet (ohne die wundervolle gute Seele an meiner Seite würde ich das nicht schaffen!). Ob die Strategie wirkt und es sich lohnt, weiß ich natürlich erst hinterher. So oder so. Andere geben viel mehr für abgefahrene Hobbys wie Vulkan-Surfen oder Tresor-Knacken aus. Deshalb volle Kraft voraus! Mögen die Lichtstürme auf neue Leserinnen und Leser stoßen!

 

An der Stelle nochmal Danke für Rezis und Bewertungen! Eine hat mich besonders gefreut. "buchling" war "glücklich" darüber, dass der finale Lichtsturm IV vor allem in der Anderswelt spielt. Zitat:

"Lysin'Gwendain ist vom Autor bis ins Detail erdacht und wird lebendig. Und doch erinnert so vieles in dieser Geschichte an das hier und jetzt."

Wie soll ich es ausdrücken? Da fühle ich mich doch bestens verstanden, denn genau da wollte ich hin: Schon etwas High Fantasy, aber eben anders, als man es kennt. Vielen Dank, "buchling"!

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Wenn aus einer Idee vier Bücher werden ...

- Lichtsturm IV - aus Papier

- Wie dunkel sind die Dunkelalben?

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Wenn aus einer Idee vier Bücher werden ...

Eigentlich ist das ja schon ein bisschen fantastisch: Da hat man im Schweden-Urlaub hinter dem Steuer eines Wohnmobils so eine irre Idee. Und neun Jahre später liegen sie vor einem: vier Lichtsturm-Bücher mit insgesamt rund 1800 Seiten. Dabei war die ursprüngliche Idee fürs Erste gar nicht mal so abgefahren. Inspiriert von der mystischen Landschaft habe ich mich gefragt, wie sich spitzohrige Elfen wohl in unserer modernen Welt zurechtfinden würden. Und dann kam eines zum anderen - eine Art Kettenreaktion, wenn man will.


Denn bald habe ich mir die Frage gestellt, ob auch die Menschen mit ihnen klarkommen würden. Na immerhin sind Elfen Fabelwesen mit außergewöhnlichen Kräften. Welche könnten das sein? Und was in aller Welt hat sie zu uns gebracht? Die Angst vor einem mächtigen Feind? Oder hat ein verschwurbelter Zauber dafür gesorgt, dass sich urplötzlich Menschen in Elfen verwandeln? Oder beides?

 

Wirklich was mit Elfen?

So weit, so simpel. Das war zumindest mal ein Anfang - und eine Idee, die mich nicht mehr losgelassen hat. Trotzdem: Elfen? Jetzt wirklich? Da hat man schnell Tolkiens Legolas vor Augen. Vielleicht auch ein rosafarbenes Wesen mit Flügeln aus dem Märchenbuch. Oder meinetwegen auch den Elfenkönig Oberon bei Shakespeare und Goethe. Meine Elfen sollten nicht so sein. Nicht unnahbar, entrückt, überlegen, bezaubernd. Es sollten Elfen sein  - wie du und ich. Also jemand, den man kennenlernen und dem man nahekommen kann. Den man gernhaben oder unsympathisch finden kann. Und jeder sollte seine eigene Geschichte, seine eigenen Marotten und Eigenheiten haben.  

Lichtsturm-Autor Mark Lanvall
Kommt hin und wieder auf Ideen: Mark Lanvall

Und deshalb habe ich meine Elfen Alben genannt, was nicht ganz so geläufig, aber eigentlich nur ein anderer Name aus der Mythologie ist. Und wie sie auf einmal Gestalt annahmen! Die Kriegerin Larinil, der Großmeister Geysbin, der Verwandelte Ben von Hartzberg und bald auch der fiese Sardrowain. Die Geschichte wurde immer größer, umspannte bald zwei Epochen und eine Anderswelt. Ein Beispiel: Die "Hintergrund-Story" in der alten Keltenwelt war anfangs als kurze Episode gedacht, die bestensfalls ein Kapitel im ersten Lichtsturm ausmachen sollte. Schnell habe ich gemerkt: Das reicht nicht. Und so entstand die Parallelhandlung im ersten Buch - ein Springen zwischen den Zeiten.

 

Das grobe Gerüst

Übriges, weil ich das hin und wieder gefragt werde: Ja, das grobe Gerüst für alle vier Teile stand schon, bevor ich mit dem Schreiben angefangen habe. Allerdings war ich erst von nur einem Buch, dann von einer Trilogie ausgegangen. Dass es am Ende nun vier Romane geworden sind, ist dem Umstand geschuldet, dass erste irre Ideen eben manchmal eine Kettenreaktion auslösen, die zumindest in meinem Fall kaum zu stoppen war. 

 

Auch in den Lichtsturm-News:

- Wie dunkel sind die Dunkelalben?

- Lichtsturm IV - aus Papier

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

 

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Lichtsturm IV - aus Papier

Mark Lanvalls Lichtsturm IV als Taschenbuch

Nennt mich spießig, aber so mache ich das normalerweise: Text und Cover hochladen, Probeexemplar bestellen, Taschenbuch an den Handel freigeben - und erst dann die Werbetrommel rühren, wenn alles passt. Und tatsächlich - tara! - es passt alles und ich bin zufrieden. Ganz ehrlich: Das eigene Werk als Taschenbuch in der Hand zu halten, ist jedes Mal wieder etwas ganz Besonderes. Das war auch beim vierten und finalen Lichtsturm nicht anders, den es hiermit ab sofort nicht nur als ebook, sondern auch in gedruckter Form gibt - bei Online-Händlern wie Amazon, epubli, Hugendubel, aber auch im Buchhandel, wo er bestellt werden kann. 

Wobei - und dabei bleibe ich - ich absolut nichts gegen ebooks habe. Das ist für mich keine Glaubensfrage. Für beide Varianten gibt es sehr gute Argumente.

 

Praktisch und passgenau

Ich finde es äußerst praktisch, für wenig Geld eine Vielzahl guter Bücher auf dem Reader (oder Laptop) zu haben. Vor allem auf Reisen ist das komfortabel und spart Platz im Koffer. Nebenbei kann ich mir die Schriftgröße passgenau einstellen. Für mich überhaupt das Top-Argument.

 

Trotzdem genieße ich es auch immer wieder, etwas Echtes in Händen zu halten, was nach dem Lesen auch schick im Bücherregal aussieht. Das muss einfach jeder selbst entscheiden. Und - ja - natürlich gibt es einen Preisunterschied - vor allem bei Selbstverlegern. Das liegt ganz einfach daran, dass die Produktionskosten für Taschenbücher hoch und die Margen gering sind. Bei ebooks ist da viel mehr Luft drinnen. Schließlich hat man es ja "nur" mit einer Datei zu tun. Auch hier muss man einfach wissen, was man will.   

Sehr coole Rezis

Bei der Gelegenheit ein ganz herzliches Dankeschön an "garlay" für die beiden 5-Sterne-Bewertungen für den ersten und den dritten Lichtsturm bei Amazon! Zitat: "Eine mehr als spannende Geschichte". Da freu ich mich natürlich. Rezis und Bewertungen wie diese sind immer herzlichst willkommen - egal, wie lang, kurz oder ausgefeilt der Text dazu ist ;-)

 

Auch in den Lichtsturm-News:

- Wie dunkel sind die Dunkelalben?

- Der finale Lichtsturm ist raus!

- Lichtsturm-Cover reloaded

 

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Wie dunkel sind die Dunkelalben?

Ganz ehrlich: Manchen der Kreaturen, die ich für "Lichtsturm IV - Das Bündnis" erfunden habe, möchte ich nicht im Mondschein begegnen. Dazu gehören ganz sicher die Dunkelalben, die von den (Licht-) Alben "Kinder der Dunkelheit" oder auf Albisch Elvan jal’Tionuiai genannt werden.

 

Im finalen Roman der Reihe erscheinen sie der Albin Larinil so: "Sie blickte in kalte, verhärmte Gesichter. Blass waren sie wie der Tod, die Haut glich rauem Pergament. Die ausnahmslos langen Haare der Elvan jal’Tionuiai waren weiß wie Schnee, die Augen leuchteten silbern. Und auch die Statur ihrer Körper unterschied sich von der der Elvan jal’Iniai: drahtig, aber hager und klein. Manche der Kämpfer liefen nach vorne gebeugt, wie ein Raubtier, das gerade zum Sprung ansetzte. Wie gefährlich sie waren, hatte Larinil erlebt."

Noch Fragen? Larinil jedenfalls hätte da noch ein paar. Die wichtigste: Wie bei allen Mächten des Lichts war aus diesen Kreaturen das geworden, was sie jetzt waren?

Ewige Dunkelheit

Denn so viel wissen Larinil und die anderen bereits: Die Dunkelalben stammen vom Volk der Alben ab, das ja ach so viel auf Werte, Schönheit und das Streben nach Vollkommenheit gab. Was aber war passiert, das die Bewohner einer ganzen Stadt während des albischen Bruderkriegs in der Anderswelt einst dazu gebracht hat, sich unter die Erde zurückzuziehen, in die ewige Dunkelheit? Über die Jahrhunderte waren sie dort zu einer rohen, kriegerischen und erbramungslosen Art geworden - zu einer, der es gelingt, ohne das Licht der Sonne zu überleben.

 

"Alles, was über die Elvan jal’Tionuiai gesagt wird, ist richtig und gleichzeitig auch falsch", sagt der Albe Andrar, der sie eher unfreiwillig kennenlernen musste. "Ja, sie sind zornig und ungestüm, sie können grausam sein und töten wahllos, wer ihrer Welt zu nahe kommt. Sie sind keine Kinder des Lichts mehr. Sie streben nicht nach Vollkommenheit. Höhere Werte bedeuten ihnen nichts. Die meisten von ihnen haben keine Ziele außer das eigene Überleben und das ihrer Leute. Aber sind sie deshalb Geschöpfe des Bösen? Ebenso wenig wie die Gorgoils hat man sie nie danach gefragt, was sie sein wollen."

Das Geheimnis der Dunkelalben

Andrar und Larinil sind sie anfangs ein Rätsel - bis sie das Geheimnis des dunklen Volkes lüften (das ich an dieser Stelle - sorry - leider noch nicht verraten möchte). Selbstverständlich haben die Alben kein rein - sagen wir - akademisches Interesse an ihren Verwandten. Sie spielen mit dem Gedanken, sie als Verbündete zu gewinnen, im wenig aussichstreichen Kampf gegen den mächtigen Sardrowain. Aber ist das überhaupt denkbar? "Es heißt, dass die Kinder der Dunkelheit weder mit Bündnissen noch mit Freundschaften etwas anfangen können“, erklärt Larinil, die weiß, dass die Älteren unter den Alben davon abraten, den grausamen Elvan jal’Tionuiai näher zu kommen, als es unbedingt sein muss. So ganz allerdings hat sie den Gedanken an ein Bündnis dennoch nicht aufgegeben.

 

Geheimnisvolle Dunkelalben in der Anderswelt also. Ja, es ist tatsächlich so, dass der finale vierte Lichtsturm dem High-Fantasy-Genre näher ist als die anderen Bücher. Er beginnt zwar in unserer Gegenwart, spielt aber dann fast ausschließlich in der Anderswelt - ganz im Gegensatz zu den ersten drei Teilen. Für Lichtsturm-Leserinnen und Leser ist das vermutlich keine dicke Überraschung. Es lief ja ein bisschen darauf hinaus. Ob High Fantasy, Fantasythriller oder was auch immer: Wo Lichtsturm daufsteht ist auch diesmal wieder viel Lichtsturm drin - vielleicht allerdings mit ein paar unerwarteten Wendungen - an denen die Dunkelalben eventuell nicht ganz unschuldig sein könnten.

 

Eine erste (ehrliche) Rezi

An der Stelle ein herzliches Dankeschön für alle Rezis, Kritiken und Bewertungen. Die erste auf Amazon mit fünf Sternen hat "Celtic Dragon" verfasst. Zitat: Eine ganz neue "Art" der Elben! Fast hätte ich eben gesagt "realistische Darstellung" ... also, sie sind keine HdR-Legolas-Verschnitte, sondern "Menschen wie du und ich", aber eben mit neuen Fähigkeiten, den typischen spitzen Ohren und schweren Problemen, was die Akzeptanz ihrer Andersartigkeit seitens der "Normalen" angeht. Ihren Überlebenskampf möchte ich nicht führen müssen.

Vielen lieben Dank dafür. Ich habe mich sehr gefreut.

 

Auch in den Lichtsturm-News:

- Der finale Lichtsturm ist raus

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- Die sagenhafte Lichtsturm-Keltenwelt

 

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Der finale Lichtsturm ist raus!

"Das kann vier bis fünf Werktage dauern" - so der freundliche Hinweis von neobooks, also dem Dienstleister, der meinen "Lichtsturm IV - Das Bündnis" an die ebook-Händler verteilen sollte. Hat er auch geschafft und dazu ziemlich genau vier bis fünf Wochen gebraucht. Hm, vielleicht habe ich da ja auch was falsch verstanden. Egal. Jetzt ist er raus, der finale Teil. 

 

Und so sieht es also aus, das neue Cover. "Lichtsturm IV - Das Bündnis" ist nun zu haben - zumindest schon mal als ebook bei den üblichen Händlern wie Amazon, Google Play oder Ciando. Aufmerksamen Lichtsturm-Lesern ist nicht entgangen: Ja, das Cover hat eine völlig neue Anmutung und so soll es auch sein, denn die gesamte Reihe wird nach und nach optisch umgestellt. An den Inhalten der ersten drei Teile ändert das natürlich nichts.

 

Und wie geht es jetzt weiter? In Kürze wird nun auch die Taschenbuch-Version des finalen vierten Teils erscheinen und dann - Tusch! - ist die Lichtsturm-Reihe komplett.

Ich vermisse den verwandelten Grafen Ben, die Alben-Kriegerin Larinil, den nerdigen Maus und sogar den boshaften Sardrowain irgendwie schon jetzt. Und ich hoffe sehr, dass das Lichtsturm-Finale auch bei euch und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, gut ankommt. Denn ein paar Überraschungen habe ich eingebaut und ob es wirklich für jeden Lichtsturm-Charakter ein Happy End geben wird, kann ich beim besten Willen nicht versprechen.

 

Neue Lichtsturm-Optik

An der Stelle aber nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an meine Cover-Designerin IVE, die, finde ich, einen absolut tollen Job gemacht hat. Die neue Optik passt noch weit besser zu Lichtsturm als die alte: Klassisch, aber modern. Stylisch, aber auch ziemlich straight. Klar, auch da werden die Meinungen auseinander gehen. Ich aber - und das sage ich gerne nochmal - bin jedenfalls ein großer Fan.

 

Zeit, nun ein wenig die Marketing-Trommel zu rühren, damit der finale Teil ein paar hoffentlich zufriedene Leserinnen und Leser findet. Ich weiß, dass viele erst dann einsteigen, wenn eine Reihe komplett ist. Verstehe ich sehr gut. Deshalb habe ich all denen den Lichtsturm-Einstieg etwas einfacher gemacht. "Lichtsturm I - Die weiße Festung" gibt es als ebook noch für kurze Zeit für schlappe 99 ct. Ach ja: Rezis, Bewertungen, Kommentare - egal wie kurz oder lang, egal, ob bei Amazon oder anderswo - sind natürlich herzlich willkommen. Gerade für uns Selbstverleger sind sie sogar ziemlich wertvoll. Vielen Dank dafür schon jetzt!

 

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Lichtsturm-Cover reloaded

- Ein Titel, ein Cover, ein Disney-Schloss

- Auf der Suche nach dem magischen Titel     

 

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Es dauert ...

Buch ist fertig, Cover ist da. Eigentlich steht der Veröffentlichung des vierten Lichtsturms nichts im Wege. Leider doch. Der Dienstleister, der das Werk an die ebook-Händler verteilen soll, will nicht so wie ich. Bei der Auslieferung ist wohl etwas schiefgelaufen. Der Auftrag ist schon zehn Tage alt, getan hat sich nichts. Ich entschuldige mich dafür, bleibe dran und werde berichten.

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Lichtsturm-Cover Reloaded

Es kamen dann doch wieder ein paar Sachen dazwischen und die Zeit, die ging ins Land. Jetzt aber ist die neue Cover-Familie der Lichtsturm-Reihe komplett überarbeitet und es kann losgehen! An dieser Stelle: Vielen herzlichen Dank, liebe Lichtsturm-Fans, für die Geduld. Ihr habt mich völlig zu recht immer wieder daran erinnert, dass es langsam Zeit wird mit dem finalen vierten Teil. Jetzt wird es nur noch ein paar Tage bis zur Veröffentlichung der Ebook-Variante dauern. Das Taschenbuch soll möglichst bald folgen. Ich kann dazu nur sagen: Zumindest, was die neuen Covers angeht, hat sich das Warten gelohnt, finde ich. IVE hat das Neudesign großartig umgesetzt!!!

Voller Bewunderung

So jedenfalls sehe ich das. Ich war zwar auch schon ein Fan der alten Covers. Inzwischen sehe ich aber voller Bewunderung ein, dass es noch schicker, moderner und fantastischer geht. Nach und nach, werden wir jetzt die Ebooks, Taschenbücher und auch die Webseite, Facebook-Seite etc. auf das neue Design umstellen. Es wird natürlich ein bisschen dauern, bis die alten Covers vollständig verschwunden sein werden.

 

Und natürlich freue ich mich, dass die Lichtsturm-Reihe nun endlich komplett ist. Tatsächlich habe ich die Zeit für ein paar Korrekturen und kleine Überarbeitungen in allen Büchern genutzt, was sicher auch nicht eben geschadet hat. Wie gesagt: Jetzt geht es los. Ich freue mich und halte Sie/euch hier und anderswo auf dem Laufenden.

 

Mehr zum vierten Teil in den Lichtsturm-News:

 

- Ein Titel, ein Cover, ein Disney-Schloss

- Auf der Suche nach dem magischen Titel

- Es ist geschafft!

 

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Ein Titel, ein Cover, ein Disney-Schloss

Die Zeit fliegt. Und trotzdem geht es voran mit dem vierten und finalen Lichtsturm. Nach zwei mehr oder weniger intensiven Überarbeitungen ist der Text jetzt so, wie ich ihn haben möchte. "Die Alben wohnen doch nicht in einem Disney-Schloss" musste ich mir - völlig zu Recht - von meiner Lektorin anhören. Deshalb sind sie jetzt in eine "standesgemäße" Unterkunft gezogen - um nur eine der Änderungen zu nennen. Jetzt fehlt vor allem noch das Cover. Auch das braucht seine Zeit, weil meine Cover-Designerin IVE eine Neuausrichtung des Designs plant. Die Anmutung soll etwas modernen werden. Ich bin gespannt. Und, was besonders fantastisch ist: Das Finale hat jetzt auch einen passenden Titel. Nämlich ... 

"Lichtsturm IV - Das Bündnis" - so und nicht anders wird das neue Werk heißen. Auf den ersten Blick vielleicht nicht die ganz furchtbar innovative Variante. Aber sie sitzt, wie ich finde. Und ich bin damit ebenso zufrieden wie mit dem Buch im Allgemeinen. Auf ein "würdiges" Finale hat eine Leserin neulich gehofft. Kann gut sein, dass ich sie nicht enttäuschen werde. Das habe am Ende aber natürlich nicht ich zu entscheiden. Ich will da auch gar nicht zu selbstbewusst sein, weil man solche Dinge als Autor aus einem eigenen Blickwinkel sieht. Ein Leser hat mir zum Beispiel mal erklärt, dass er den zweiten Lichtsturm für den besten hält. Das hat mich etwas überrascht, weil ich bis dahin der Meinung gewesen war, der erste und der dritte seien eine Spur stärker.

Appetit-Häppchen

Vielleicht ist das aber auch ein Stück weit Geschmackssache. Apropos Geschmack: An dieser Stelle serviere ich schon mal ein kleines Appetit-Häppchen aus den neuen Lichtsturm. Mahlzeit!

 

Andrars Züge verblassten, ebenso wie die der anderen Elvan jal’Iniai. Anstelle der Dunkelheit des Stollens trat warmes, helles Licht. Es umschloss sie, ließ sie schweben, gab ihr Geborgenheit. Und das Gefühl, all das Leid, die Angst und den Krieg abgeschüttelt zu haben.
„Beim allmächtigen Lug! Er hat mich vergessen, Larinil. Ich gebe Andrar uneingeschränkt recht. Aber er hat mich vergessen. Auch für mich sollst du leben.“
Die Umrisse von Kellens Körper nahmen Konturen an. Er lächelte, als sich auch sein Gesicht geformt hatte.
„Sei ihm nicht böse, großer Häuptling! Ich habe ihm noch nicht davon erzählt, dass du als Untoter umhergehst. Das sollte ich bald tun. Er wird es verstehen.“

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

-Auf der Suche nach dem magischen Titel

-Lichtsturm-Finale: Es ist geschafft!

-Den Showdown im Blick

 

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Auf der Suche nach dem magischen Titel

Da, wo jetzt noch Fragezeichen stehen, sollte eigentlich der ultimativ ansprechende, überaus geistreiche und spannungsgeladene Untertitel zum vierten und letzten Teil meiner Lichtsturm-Reihe sein. Dass er noch fehlt, hat einen Grund: Es gibt noch keinen. Noch nie hatte ich bei der Titelsuche solche Schwierigkeiten. Beim dritten Teil stand er quasi schon fest, als das Buch noch gar nicht geschrieben war. Warum jetzt also der Ärger? Ich weiß es nicht so genau. Zu viele Möglichkeiten vielleicht, davon aber keine, die sich aufdrängt. Aber: Da ist Licht am Ende des Tunnels. Denn es gibt inzwischen zumindest mal ein paar Favoriten. "Die letzte Schlacht" gehört nicht dazu. Aus gutem Grund.

 

Weil es viel zu pathetisch und abgedroschen klingt. Mal ehrlich: Würden Sie ein Buch mit diesem Titel kaufen? Da schlafen jedem Alben ja die Ohrspitzen ein! Und da bin ich schon bei meinem Dilemma. Gesucht ist nämlich nichts Geringeres als die eierlegende Wollmilchsau: Der Titel soll zum Inhalt passen, Lust aufs Lesen machen, das Genre Fantasy erahnen lassen, dabei aber bitte auch noch einigermaßen originell klingen. Klar, es geht um den finalen Konflikt. Die Handlung spielt überwiegend in der Anderswelt. Damit ist der Roman von allen vier vermutlich der klassischen High Fantasy am nächsten. Kein Grund, deshalb mit "Schlachten", "Heeren", "Albendämmerung" und  "Herrschern" zu hantieren. Dabei hätte ich kein gutes Gefühl. 

Pathetische Titel

Ein paar ernsthafte Kandidaten finden sich hier rechts auf einem kleinen Notizzettel, den ich während des Schreibens immer mal wieder befüttert habe. Ja, es sind auch pathetische dabei. "Der Bund der drei" würde inhaltlich passen - in doppelter Hinsicht. Es geht um drei Völker, die versuchen, zusammenzukommen. Und um drei Herrscher, die eher auseinanderdriften. "Das dunkle Reich" könnte auf Sardrowains Herrschaft hindeuten. Oder auf die lichtscheuen Dunkelalben, die diesmal eine zentrale Rolle spielen. Ist aber alles nicht so wirklich Bombe. Vielleicht einfach nur "Das Bündnis"? Schlicht und treffend. Mal schauen. Noch ist nichts entschieden. Ich habe aber auch noch ein bisschen Zeit, denn das Lektorat ist zwar durch, die Überarbeitung läuft aber noch.

 

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Lichtsturm-Finale: Es ist geschafft!

Mark Lanvall in München

"Die Worte fliegen dem Autoren nur so zu" - so oder so ähnlich könnte man dieses in München geschossene Foto deuten. Wenn es doch nur so wäre! Denn für den finalen Lichtsturm habe ich tatsächlich irre lang gebraucht. Die Worte sind vielleicht geflogen, aber eben nicht immer dahin, wo ich sie gerne gehabt hätte, nämlich in meinen Computer. Aber: - Tusch bitte! - jetzt ist es geschafft. Das letzte Wort ist geschrieben. Die Testleserei, das Selbst-noch-mal-drüber-Gehen, die Suche nach dem passenden Titel haben begonnen. Bedeutet: Die Veröffentlichung dauert noch ein bisschen, aber nicht mehr lange. Jedenfalls fühlt es sich saugut an. Denn: Die Lichtsturm-Saga ist hiermit feierlich beendet. Basta!

Passt alles zusammen?

Bin ich erleichtert? So würde ich das nicht sagen. Vielleicht trifft es "befreit" eher. Denn auch wenn die Story in ihren Grundzügen von Anfang an feststand: Es blieb zwischendrin spannend. Passt alles tatsächlich so zusammen, wie es gedacht war? Ist es plausibel? Oder überhaupt noch verständlich? Denn schon im ersten Teil war es für den Leser vermutlich nicht immer einfach, die Erzählstränge in Antike und Gegenwart auf die Reihe zu bekommen. Im finalen vierten Lichtsturm gibt es deshalb immer mal wieder kleine Rückblicke, die dabei helfen. Schließlich soll es ja vor allem Spaß machen, das Buch zu lesen. Etwas nicht zu verstehen oder sogar nachblättern zu müssen, wären in dem Zusammenhang wahre Killer.

Zum Inhalt: Natürlich geht es da weiter, wo der dritte Teil aufgehört hat: Die Verwandelten verlassen Neuseeland und ziehen in die Anderswelt, wo sie dem fiesen Machthaber Sardrowain endlich die Stirn bieten wollen. Ist natürlich nicht so ganz einfach, denn der hat sich darauf längst vorbereitet und ein paar unschöne Pläne geschmiedet, mit denen er seine Allmachtsfantasien verwirklichen will. Und dann wäre da noch ein mysteriöses Volk, das tief unter der Erde lebt und sich noch nicht entschieden hat, ob es Larinil, Ben, Geysbin und die anderen Alben unterstützen oder vielleicht doch lieber massakrieren soll.

 

Offen ist auch, ob der Ex-Offizier Andrar tatsächlich schon wieder die Seiten gewechselt hat. Larinil glaubt an seine Loyalität und seine Liebe zu ihr. Deshalb sucht sie nach ihm - sozusagen "undercover". Ganz nebenbei versucht Bens menschliche Freundin Natalie, mit Hilfe ihres wissenschaftlich geschulten Verstandes dem Geheimnis der mysteriösen Anderswelt auf die Spur zu kommen. Denn wo und was die genau ist, kann nicht mal der steinalte Albenmeister Geysbin so richtig gut erklären.

 

Nicht immer nur friedlich

Es gibt also auch im vierten und letzten Teil wieder viel zu erzählen und zu klären. Schon jetzt will ich verraten: Es bleibt nicht immer nur friedlich. Nicht alle Figuren werden die letzte Seite erleben. Ist nun mal so. Ach ja: Die Suche nach dem passenden Titel fällt mir diesmal übrigens schwer. Er soll schon packen, auf das große Finale verweisen, dabei aber bitte nicht zu pathetisch und platt sein. So etwas wie "Die letzte Schlacht" fällt deshalb weg. Da hoffe ich ein bisschen auf meine Lektorin, die mir mit dem Blick von außen sicher helfen wird.

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Den Showdown im Blick

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

 

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Lichtsturm IV: Den Showdown im Blick

Mark Lanvall beim Genießen

Ja doch. Ich weiß genau, wie das aussieht: Da lässt es sich der Lanvall bei leckerem Eis in London gutgehen, statt weiter an seinem vierten Lichtsturm zu schreiben. Ich könnte ja jetzt behaupten, ich war dort, um zu recherchieren. Zur Ehrlichkeit gehört aber, dass ich Urlaub gemacht habe. Hab ich mir erlaubt. Fakt ist aber auch, dass es mit dem finalen Lichtsturm tatsächlich jetzt vorangeht. Das Konzept ist ausgefeilt, rund 220 Seiten sind bereits geschrieben. Mein Ziel, das Werk noch in diesem Jahr herauszubringen, sollte ich problemlos erreichen. Problemlos? Nun ja. Mir fehlt noch ein Titel, der der "finalen Wucht" der Story gerecht wird. Das war bei den ersten drei Teilen definitiv leichter gewesen.

Keine Schlachtplatte

Klar, er muss ein bisschen was mit dem Showdown zu tun haben, auf den die Geschichte ja schon in Teil 3 zugelaufen ist. Auf die Entscheidung zwischen den aufrechten Alben rund um Geysbin, Larinil und Ben auf der einen und dem üblen Sardrowain auf der anderen Seite. "Die letzte Schlacht" ist mir zu platt, "Kampf um die silberne Stadt" ebenso. Der vierte Teil wird schließlich keine reine Schlachtplatte. Es geht auch diesmal um die Grauzone zwischen Gut und Böse, um harte Entscheidungen, schwere Fehler, um Angst, Mut, Hass und Liebe.

 

Der Titel muss schon sitzen. Irgendein Spiel mit dem Gegensatz von hell und dunkel vielleicht? Die Elvan jal’Tionuiai, die als brummiger Gegenentwurf zu den albischen Lichtfiguren tief unter der Stadt hausen, spielen immerhin eine Schlüsselrolle. Und mehr denn je wird das Licht als gute, über jeden Zweifel erhabene Macht herausgefordert und infrage gestellt. Ich werde weiter darüber grübeln und berichten, wenn ich zu einem Ergebnis gekommen bin.

Lichtsturm IV auf Seite 220.

Ein bisschen Angst

Und was den vierten Lichtsturm selbst angeht: Vielleicht hat es ja deshalb so lange gedauert, ihn zu schreiben, weil ich schon ein bisschen Angst davor habe, mich von liebgewordenen Figuren zu verabschieden. Trotzdem bleibe ich dabei: Das Buch wird der letzte Teil sein (Einen Ableger schließe ich allerdings nicht völlig aus - später einmal). Zum Schluss nun - quasi als kleines Appetithäppchen - wieder eine Mini-Leseprobe aus dem neuen Buch. Mahlzeit! 

 

"Auch Andrar hatte ihn diesmal wohl bemerkt. Er straffte sich und sah in Richtung des Eingangs. Eine blasse Hand schob dort den fransigen Vorhang beiseite. Ohne weitere Höflichkeiten trat der Dunkle ein. Eine dünne Elvan jal’Tionuiai mit schütterem Haar und faltiger Haut folgte ihm. Sie musterte Andrar und Larinil unverhohlen und machte sich dabei keine allzu große Mühe, ihr Misstrauen zu verbergen. Larinil spürte sofort, dass sie sich von der schmächtigen Statur der alten Frau nicht täuschen lassen durfte. Ihr Blick war hart und befehlsgewohnt."

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Start ins neue Lichtsturm-Jahr

Die Welt des Schreibenden ist schon eine interessante Welt. Eine, in der so viel Spannendes, Motivierendes, leider auch immer mal wieder Unerfreuliches und Ernüchterndes passieren kann. Das war 2017 so und wird auch 2018 so sein. Und natürlich ist klar, dass wir Schreibende nicht allein dieses zweischneidige Schicksal zu ertragen haben. Als einer, der auch andere Tätigkeiten kennt, weiß ich allerdings, dass nur wenig Kritik so nahe geht wie die an einer selbst erdachten Geschichte mit all den liebgewonnen Figuren und Spielorten. Das ist nun mal so und da darf man eben nicht empfindlich sein. Der Trick ist vielleicht, die selteneren unschönen Rückmeldungen nicht schwerer wiegen zu lassen als die vielen guten. In diesem Sinne verkünde ich weiter hochmotiviert: Ab ins neue Jahr - dem finalen Lichtsturm entgegen!  

Zweifelhafte Strategie

Ich will mich auch gar nicht beschweren, denn insgesamt bin ich in dieser Hinsicht sehr gut weggekommen, habe als Selbstverleger sehr nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und natürlich liebe Leser. Wobei eine Sache dann doch auffällt: Schärfere, nicht konstruktive Töne kommen in meiner Erfahrung häufig von solchen, die selbst mit eigenen Produkten am Start sind. Interessant. Selbstverständlich würde ich niemals unterstellen, sie täten das nur, um das eigene Schaffen im Lichte eines angeblich schlechteren Werkes umso mehr glänzen zu lassen. Das wäre schon eine zweifelhafte Strategie, die nach hinten losgehen könnte.

 

Offensichtlich ist, dass abseits von Heldenepen und kuscheligen Liebesgeschichten auch in dieser "Branche" bisweilen mit harten Bandagen gekämpft wird. Im Angesicht des neuen Jahres breite ich darüber aber jetzt den Mantel der Harmonie aus und bedanke mich stattdessen herzlichst bei all den Lesern und Kritikern, die mir auch 2017 gewogen waren. Ihr seid klasse und habt den finalen Lichtsturm mehr als verdient ;-)     

Offene Fragen

Und der schreitet mit großen Schritten voran. 2018 soll er erscheinen - mit all den Fragen, die rund um die Geschichte der Albenkriegerin Larinil, des Verwandelten Ben, des steinalten Großmeisters Geysbin oder des nerdigen Maus noch offen sind. Ich lasse mir auch deshalb so viel Zeit, weil die Story sitzen soll. Und ist der vierte Lichtsturm dann mal fertig, soll der Start von einer Marketing-Welle begleitet werden, die etwas größer ist als bisher. Denn auch ich weiß, dass abgeschlossene Serien gerade bei Fantasy-Liebhabern höher im Kurs stehen als nicht abgeschlossene. So oder so: Ich gebe Gas und freue mich im neuen Jahr auf Rezis und Rückmeldungen. Die können gerne auch kritisch sein, so lange sie nur ehrlich sind. Prost Neujahr! Kommt gut rüber und habt ein fantastisches 2018!

 

Auch in den Lichtsturm-News:

 

- Als Taschenbuch: Der Lichtsturm auf Papier und Pappe

- Ab ins Lichtsturm-Finale!

- Ein Schwert, ein Geheimnis und das Licht

 

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Ab ins Lichtsturm-Finale!

Lichtsturm III - Kellens Schwert. Von Mark Lanvall

Während diese liebe Leserin eine gechillte Lichtsturm-Lesepause einlegt, bewegt sich meine Fantasy-Thriller-Reihe unweigerlich auf das Finale zu - mit dem vierten und letzten Teil. Überflüssig zu erwähnen, dass es natürlich schneller gehen könnte, dass ich fleißiger sein müsste, dass es aber leider so viele Dinge gibt, die mich immer wieder vom Schreiben abhalten. Zu verhindern sein wird der finale Lichtsturm aber nicht. Es gibt nämlich einige brennende Fragen, die noch offen sind. Und eine uralte Geschichte, die erzählt werden will. Nämlich die von Geysbin, dem Großmeister des Lichts.

Wird gerade geschrieben: Lichtsturm IV. Von Mark Lanvall

Geysbin - ein steinalter Albe - ist Larinils Vater. Nach dem Bruderkrieg in Lysin'Gwendain, der Anderswelt, flieht er mit einigen hundert Gleichgesinnten in die Welt der Menschen und verschanzt sich in den Alpen. Mit einem gut gemeinten Zauber löst er die Verwandlung ahnungsloser Menschen in unserer Gegenwart aus (in Lichtsturm I).

 

Gut oder böse?

Geysbin gehört natürlich zu den Guten. Mit seiner Tocher ist er nachsichtig - auch wenn diese sich in einen keltischen Häupling verliebt. Und er will sein Volk, aber auch die Menschen vor den Bösen beider Welten schützen. Aber halt! Gut und Böse? So einfach ist Geysbin dann doch wieder nicht einzusortieren. Denn er hat eine Vergangenheit, die ihn immer mal wieder einholt. Als zorniger, grausamer Gott soll er vor Jahrhunderten über Menschen geherrscht haben, solange, bis diese ihn in die Anderswelt gejagt haben.

 

Kaum vorstellbar für seine menschlichen Freunde. Geysbin, der weise, machtvolle Albe soll unterdrückt und gemordet haben? Ist aber offenbar so. Das wird spätestens im dritten Lichtsturm immer klarer. Details allerdings bleibt das Buch schuldig. Der finale vierte Teil wird das nachholen.

Auf der Suche nach Andrar

Und was ist eigentlich mit Andrar, der Ben und Larinil - so sieht es jedenfalls aus - hintergangen und sich wieder seinem ehemaligen Meister Sardrowain angeschlossen hat? Larinil glaubt immer noch an seine Loyalität und seine Liebe zu ihr. Sie macht sich nach Lysin'Gwendain auf, um ihn zu suchen - mitten drin im Getümmel eines alles entscheidenden Kriegs. Überhaupt: Die Anderswelt! Wo soll das eigentlich sein? Natalie, Wissenschaftlerin, kritischer Geist und nebenbei Bens Freundin, wird das herausfinden. Und wer glaubt, dass sich Maus und Viktoria tatsächlich in die Karibik zurückgezogen haben, hat die Rechnung ohne die beiden Nerds gemacht. 

 

Viel Holz also für den nächsten Lichtsturm. Ich bin mal gefragt worden, ob es wirklich bei vier Teilen bleibt. Ursprünglich war ich ja schließlich auch mal von einer Trilogie ausgegangen. Dass es dann vier werden sollten, wurde mir beim Schreiben des zweiten Teils klar. Noch eine Änderung im Programm wird es aber nicht geben. Die Geschichte ist nicht endlos. Sie war es nie. Was danach kommt, wird sich zeigen. Lichtsturm V wird es aber nicht sein.

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Ein Schwert, ein Geheimnis und das Licht

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- Wie böse ist "so richtig böse"?

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Lichtsturm III auf Papier und Pappe

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Ja doch. Ich kenne sie alle, die Argumente für und gegen ebooks. Man kann es aber drehen und wenden, wie man will: Als Autor ist es nun mal ein besonderes Erlebnis, das eigene Buch in gedruckter Form in Händen zu halten. Da ist dieses "Wow. Ich hab da was, das ich anfassen kann. Und ich hab's gemacht!" So ging es mir gerade mit meinem nagelneuen "Lichtsturm III - Kellens Schwert", den es jetzt bei Amazon, Thalia und Co., und (Tusch!!!) im Buchhandel als Taschenbuch gibt. Der Diskussion ebook contra "Holzbuch" hilft das natürlich wenig. Wenn ich - als Autor oder Leser - gefragt werde, was ich lieber mag, dann antworte ich mit einem entschiedenen: Beides! Und das ist mein voller Ernst.

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Niemanden vergraulen

Ich höre es schon wieder: "Klar. Der ist Autor. Der muss ja sowas sagen, weil er ebooks UND Taschenbücher verkauft und niemanden vergraulen will." Stimmt. Will ich auch nicht.Trotzdem ist Fakt: Ich finde ebooks klasse, weil Reader handlich sind, weil so viele Bücher in den Speicher passen und weil ich die Schriftgröße einstellen kann. Und, weil ich von Indie-Autoren tolle Bücher für wenig Geld bekomme.

 

Und ich finde "Holzbücher" klasse, weil man die anfassen, umblättern und schick ins Regal stellen kann. Außerdem sehe ich oft nicht ein, Verlags-ebooks teuer zu kaufen, wenn ich sie für fast das gleiche Geld als Taschenbuch bekommen kann. Ich bleibe also bei meiner Antwort: Beides!

 

Lichtsturm III von Mark Lanvall als Taschenbuch

Auch im Buchhandel!

"Lichtsturm III - Kellens Schwert" gibt es jedenfalls jetzt in beiden Varianten. Neu ist diesmal, dass das Taschenbuch - anders als bisher die ersten Teile - nicht mehr nur bei Amazon zu haben ist, sondern auch auf vielen anderen Plattformen und (nochmal Tusch!!!) auch im Buchhandel - was mich persönlich besonders freut. Nach und nach werde ich auch die ersten beiden Lichtstürme auf breitere Beine stellen. Das macht ein bisschen Arbeit, lohnt sich aber. Also: Egal, ob als Datei oder aus Papier: Viel Spaß beim Lichtsturm-Lesen!

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Ein Schwert, ein Gehimnis und das Licht

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

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Ein Schwert, ein Geheimnis und das Licht

Ausschnitt aus dem Cover von Lichtsturm III von Mark Lanvall
Ausschnitt aus dem neuen Cover

Fragen über Fragen. Wie geht es mit Kellen und Larinil weiter? Bekommt Großmeister Geysbin sein Gedächtnis wieder? Werden Maus und Viktoria das verschollene Schwert finden? Kommt Ben doch noch hinter das Geheimnis des Lichts? Ich weiß, nach dem zweiten Teil war einiges ungeklärt.  Aber: "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist soeben erschienen. Und so viel kann ich schon verraten: Auf die vier oben genannten Fragen wird es Antworten geben. Auf die und außerdem auf einige, die sogar noch viel länger offen sind. Seit dem ersten Teil, um genauer zu sein.

 

Lichtsturm: Kellens Schwert. Autor: Mark Lanvall
Kellens Schwert

"Larinil schloss die Augen und da war es wieder. Sie sah es vor sich. Das Licht, das sie durch die Wogen des Wildbaches gesehen hatte, als sie in den Fluten zu ertrinken drohte. Damals, vor so langer Zeit."

Das sind die letzten Sätze von Lichtsturm I. Ein bisschen fies war das schon, weil das rätselhafte Licht im zweiten Teil nicht die geringste Rolle spielte. Dafür aber jetzt umso mehr im dritten. Und ich unterstelle mal, des Rätsels Lösung kommt nicht nur für Larinil überraschend.

 

Ein kleines Geheimnis

Und dann ist da noch Ben, von dem Larinil glaubt, dass er aus guten Gründen außergewöhnliche Kräfte hat. Ein kleines Geheimnis verrate ich schon hier: Sie hat recht. Warum das so ist, wird ebenfalls in Lichtsturm III geklärt.

 

Allerdings - und da bin ich ganz offen - bleiben auch am Ende von Teil III Fragen offen. Das liegt daran, dass die Serie auf vier Teile angelegt ist und ich nicht vorhabe, das ganze Pulver jetzt schon zu verschießen. Übrigens gibt es für all die, die sich nicht mehr so genau an die ersten beiden Teile erinnern, eine kleine Einstiegshilfe am Anfang. Nämlich das Kapitel "Bisher bei Lichtsturm". Aber auch im Text selbst habe ich versucht, immer mal wieder hilfreiche Rückblenden und Hintergründe einzubauen. Lichtsturm III sollte daher auch ohne Nachschlagewerk verstanden werden können. Wenn nicht, dann sagt mir bitte Bescheid!

Lichtsturm III

Als ebook gestartet

"Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist also gestartet. Bisher als ebook, unter anderem bei Amazon und Thalia. Bald wird es aber auch eine Taschenbuch-Ausgabe geben - eine, die es diesmal vielleicht nicht "nur" bei Amazon geben könnte. Und hier noch ein Wort zu Rezis, Kritiken und Bewertungen: Für uns Autoren sind sie mehr wert, als viele Leser ahnen. Weil sie - im Idealfall - unheimlich motivieren und außerdem allerbeste Werbung sind. Sehr viele Leute orientieren sich nämlich an ihnen. Und dabei spielt es gar keine Rolle, wie lang so eine Rezi ist oder wie ausgefeilt sie formuliert wurde.

 

Zu guter Letzt sage ich ganz laut: Danke! An alle Lichtsturm-Leser, deren Geduld ich zwei Jahre strapaziert habe. An all die, die mich getriezt haben, mit Lichtsturm III endlich fertig zu werden. An alle Bloggerinnen und Blogger, die Kritiken verfasst haben oder es noch tun werden. Und vor allem an IVE, die auch diesmal wieder ein geniales Cover designt hat und nebenbei auch noch als Testleserin wertvolle Tipps  gegeben hat. Lieben Dank aber auch an meine Familie für viel Geduld, Hilfe und Motivation. Ohne hätte es nämlich nicht funktioniert. Möge die Kraft des Lichts mit euch sein! :-)

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Lichtsturm III auf dem letzten Meter

- Lichtsturm in der Primetime

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

 

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Lichtsturm III auf dem letzten Meter

Lichtsturm III wird etwas dicker als der zweite Teil
Lichtsturm III wird etwas dicker als der zweite Teil

Hier noch einen Vertipper ausgemerzt, dort noch eine Formulierung geglättet. Das Lektorat für "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist durch, das Buch hab ich nochmal gründlich überarbeitet. Obwohl: So viel war es auch wieder nicht. Ein paar Absätze sind dazu gekommen, die Larinil helfen, ihre Gefühle besser an den Leser zu bringen. Die arme Schwertmeisterin macht diesmal nämlich einiges mit. Außerdem war die gehobene Sprache der Alben hier und da wohl doch etwas zu abgehoben. Es soll ja alles sitzen. Und ja, verflixt nochmal: Ich bin zufrieden! Sehr sogar. Hoffentlich wird es meinen lieben Lichtsturm-Lesern genauso gehen. Lange müssen die nicht mehr warten. Das Cover fehlt noch und ein paar Kleinigkeiten. Dann tobt der Lichtsturm weiter.

Und Punkt. Lichtsturm III ist fertig.
Und Punkt. Lichtsturm III ist fertig.

Kein Schnellschuss

Satte zwei Jahre hat es bis zur Fortsetzung des Lichtsturms gedauert. Das ist lang. Aber ein Grund dafür ist, dass ich mich ungern mit Schnellschüssen zufrieden gebe. Ich wollte den dritten Lichtsturm so gut und spannende machen, wie es mir eben möglich ist. Erschwerend kamen ein paar Extra-Ideen dazu, die mir gefallen haben und die ich unbedingt einbauen wollte.

 

Ein Problem bei Fortsetzungen, die auf sich warten lassen, ist:  Als Leser hat man vielleicht schon wieder vieles aus der Vorgeschichte vergessen. Deshalb habe ich in die Story immer mal wieder kleine Rückblenden und Erinnerungshilfen eingebaut. Außerdem gibt es am Anfang eine kurze Zusammenfassung der ersten beiden Lichtstürme. Leser mit gutem Gedächtnis können die natürlich gerne überblättern.

Möglicher Cover-Hintergrund
Möglicher Cover-Hintergrund

Karfunkel-Farbe

So und jetzt die Preisfrage: Was könnte wohl auf dem neuen Cover abgebildet sein? Kleiner Tipp: Der Untertitel lautet "Kellens Schwert". Na, eine Idee? Noch nicht so ganz fest steht dagegen, welche Farbe der Hintergrund haben soll. Aktueller Favorit ist rot-braun, also die Farbe, die auch die oft zitierten Karfunkel haben. Ich glaube, das passt sehr gut auch zum Design der ersten Bücher. Erste Skizzen und Entwürfe lassen jedenfalls erahnen, dass Cover-Künstlerin IVE auch diesmal etwas Tolles abliefern wird.

Und wenn das Cover da ist und noch ein paar Kleinere Korrekturen erledigt sind, geht es endgültig los. Einen Termin will ich lieber noch nicht nennen. Es könnte aber sein, dass es noch im Januar passiert, spätestens aber in der ersten Februarhälfte. Ich werde vorwarnen. Und zum Schluss jetzt noch eine  kleine ...

 

... Mini-Leseprobe als Appetit-Häppchen:

 

Nie würde sie Sardrowains Gesicht vergessen, das hervorstechende Kinn, diese seltsam gewölbten Wangen. Der Meister starrte sie an. Seine stahlblauen Augen waren voller Hass. Und Genugtuung. Er wollte von Larinil gesehen werden. Er wollte, dass sie wusste, wie sehr er sie getäuscht hatte. Dass er es war, der sie und so viele andere gleich töten würde.
„Nein!“, schrie Larinil. Sie durfte das nicht zulassen. Hier musste es enden. Hier und jetzt. Sie packte einen der schweren Tische und schleuderte ihn gegen das Fenster.

 

Außerdem in den Lichtsturm-News:

- Und tschüss, 2016! Grüß dich, 2017!

- Happy Birtday, Lichtsturm!

- Eindrucksreich: Auf der BuCon 2016

 

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Und tschüss, 2016! Grüß dich, 2017!

Nach dem Buch ist vor dem Buch! Das habe ich vollmundig verkündet, als ich vor etwa zwei Jahren den zweiten Lichtsturm veröffentlicht habe. Leider hat es mit dem dritten Teil dann doch etwas gedauert. Hausbau, der Job ... ich will gar nicht jammern. Denn: Es ist so gut wie geschafft. "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist sehr bald fertig, muss dann noch gegengelesen, überarbeitet und mit einem schicken Cover geschmückt werden. Dann kann es losgehen. Vorsichtige Schätzung: Noch im Januar. Eine Leseprobe gibt es hier am Ende dieses kurzen (!) Blogeintrags. Es gibt noch viel zu tun. Trotzdem nehme ich das bevorstehende Jahresende zum Anlass für einen ganz kleinen Blick zurück.

Fantastischen Dank!

Vorneweg sage ich ganz herzlichen Dank an alle Leserinnen und Leser, an meine "Fans", die mich gerne und zu Recht dazu ermahnen, endlich den dritten Teil fertigzuschreiben. An alle Blogger und Kritiker, die sich meine Bücher vorgeknöpft und zum Glück allermeistens für lesenswert befunden haben. Das macht Mut, das macht Spaß und bestätigt mich in der Überzeugung, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als fantastische Geschichten zu erfinden.

 

Zum millionenschweren Bestsellerautor hat mich zwar auch 2016 nicht gemacht. Trotzdem gab es Highlights, die ich nicht missen möchte. Dazu gehört die Nominierung meines ersten Lichtsturms für den Indie-Autor-Preis 2016. Hey, ich war damit unter den fünf Besten aus mehreren hundert. So hat das jedenfalls eine wirklich illustre Jury gesehen. Dafür bin ich dankbar.

 

Ebenfalls dankbar bin ich dafür, immer wieder neue Leser zu finden, die beinahe jeden Tag eines meiner Bücher kaufen. Das, obwohl meine Werbeaufwand im Vergleich zu dem großer Verlage, lächerlich klein ist.

Spektakuläres TV-Interview

Zu den Highlights des Jahres gehört ganz sicher auch, dass sich die Presse für mich interessiert hat. Annette Pospesch von der "Lokalen" hat einen sehr coolen Artikel geschrieben. Markus Wolsiffer vom OK Worms hat ein spektakuläres (für mich jedenfalls ;-) TV-interview mit mir gemacht. Anzuschauen und nachzulesen sehr gerne auf meiner Seite "In Blogs, Presse und TV"

Ich wünsche euch und Ihnen von Herzen einen ruhigen, festlichen, fantastischen Jahresausklang und ein tolles 2017!!! Über gute Vorsätze und hohe Erwartungen rede ich normalerweise grundsätzlich nicht. Eine Ausnahme mache ich diesmal: Eine 13-Jährige hat mir neulich erklärt, sie wolle 2017 mehr lächeln. Lächeln hat für mich sehr viel mit Respekt zu tun, mit Wertschätzung und mit Optimismus. Ich finde deshalb, das das ein toller guter Vorsatz ist.

 

So, jetzt aber die versprochene Leseprobe aus "Lichtsturm III - Kellens Schwert":

 

Die Luft der Berge und der Geruch frisch bearbeiteten Holzes vermischten sich, während Larinil mit übermenschlicher Geschwindigkeit den Stangen und Stöcken auswich, die schonungslos auf sie einschlugen. Die Hiebe ihrer beiden stumpfen Übungsschwerter trafen all die Hindernisse, die zu schnell für ein Ausweichen gewesen wären. Das rhythmische Stakkato ihrer Schläge begleitete Larinils Tanz.

 

Denn das war es. Ein Tanz. Ein Lauf voller Harmonie, im Einklang mit dem Goyl jal’Kaijadan. Die Stöcke waren nicht ihre Feinde. Sie spielten mit ihr, umkreisten sie wohl. Aber Larinil war es, die das Muster ihres Laufes bestimmte. Ihre weichen, aber blitzschnellen Bewegungen waren nicht vorberechnet, sie folgten keinen Befehlen, die der Verstand eilig gab. Sie passierten, als wären sie einfach nur da. Der Gleichklang, in dem sich die Schwertmeisterin befand, war vollkommen.


So lange, bis das Licht kam. So plötzlich war es da, warm und hell. Die Stöcke, die vor ihm vorbeischnellten, brachten es zum Flackern. Larinil spürte einen Stich in ihrem Herzen. Ein starkes Gefühl der Liebe, der Geborgenheit und dann des Verlustes. Ein Stock traf sie hart an der Schulter, ein weiterer am Rücken. Sie versuchte, ihr Gleichgewicht wiederzufinden, aber es war vergebens. Noch ein Treffer an der Stirn. Ein Schleier bedeckte ihre Sicht. Das Licht! Sie warf sich ihm entgegen, hinaus aus dem schmerzhaften Gewirr der Stöcke.

 

Fantastische Grüße

Mark Lanvall

 

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Happy Birthday, Lichtsturm!

Exakt heute vor genau drei Jahren habe ich "Lichtsturm - Die weiße Festung" erstmals hochgeladen. Zuerst war er nur via neobooks zu haben, nach ein paar Tagen auch bei Amazon, Thalia und auf den anderen ebook-Plattformen. Das Taschenbuch hat ein paar Wochen länger auf sich warten lassen. Trotzdem: Der 30.10.2013 war der Geburtstag des Lichtsturm. Happy Birthday, Lichtsturm! Du hast mir sehr viel Freude gemacht seitdem! Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Außer vielleicht, dass du und dein Nachfolger "Lichtsturm II - Die andere Welt" nicht alleine bleiben werdet. Der dritte Lichtsturm ist, wie schon angekündigt, schwer in Arbeit. Und einen vierten Teil wird es auch noch geben.  Feier schön!

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Eindrucksreich: Auf der BuCon in Dreieich

Mark Lanvall mit Promotion-Albin auf der BuCon
Mit Promotion-Albin auf der BuCon in Dreieich

Mit dabei hatte ich: zwei Lichtstürme, viele Flyer und mein teils mit Spitzohren bestücktes  "Promotion-Team". Zurückgekommen bin ich mit vielen Eindrücken und dem wohligen Gefühl, das sich nach einer Serie guter Gespräche immer einstellt. Die BuCon in Dreieich war ein echtes Erlebnis. So viele interessante Leute, die meinen Faible für Fantastisches teilen.  Und ein paar waren dabei, die ich bisher nur aus den Social Media kannte. Auf der Messe waren sie echt.     

Dazu gehört zum Beispiel Marny Leifers, die seit vielen Jahren ihren tollen Buchblog Fantastische Bücherwelt betreibt und auch ein paar klasse Rezis über die Lichtstürme geschrieben hat. Oder Fantasy-Autor Sven Rübhagen aus Regensburg, mit dem ich eine gute Stunde lang über die beste Vermarktung als Selbstverleger philospohiert habe. So toll ich das Web und die Social Media auch finde: Es geht eben nichts über den echten, leibhaftigen Austausch.

Mark Lanvall mit Albin und Starautor Bernhard Hennen (rechts)
Mit Albin und (!) Starautor Bernhard Hennen (rechts)

Ein Spitzohr und der Hennen

Persönlich "getroffen" habe ich auch einen, dessen Bücher ich seit Jahren verschlinge: Bestseller-Autor Berhard Hennen - für mich der unangefochten beste deutsche Fantasy-Autor. Umso mehr hat mich verblüfft, dass er sich auf einer Fantasy- und Science-Fiction-Buchmesse wie der BuCon nahezu unbehellig bewegen konnte. Nahezu, weil ich die Chance zu einem schnellen Schnappschuss genutzt habe. Beeindruckt war er übrigens von meiner coolen "Promotion-Albin" Li und ihren Spitzohren, die sie sich am frühen Morgen hingeschminkt hatte. Das hatte schon was. Und ehrlich: der Typ ist richtig nett! Er hat mir verraten, dass es auch nach dem Drachenelfen-Finale noch einen weiteren Elfenroman geben wird. Yes!

 

Und weil man am Ende solcher Berichte gerne ein Fazit erwartet, bittesehr:  Meine Familie (hier auch "Promotion-Team" genannt) und ich hatten viel Spaß und sind um ein paar hochinteressante Eindrücke reicher. Und ja, gebracht hat der Besuch abgesehen davon auch noch was. Ich habe ein paar neue Ideen, wie ich meine Bücher an Leserin und Leser bringen kann. Danke, BuCon! Bis nächstes Jahr!

 

PS: Hier noch ein kleines Video, das wir vor dem Besuch gezaubert haben. Es zeigt die Bekleberei von Lichtsturm-Flyern mit dezenten Hinweisen auf die Nominierung für den Indie Autor Preis 2016:

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Lichtsturm in der Primetime

Plauderei im Wormser TV-Studio
Plauderei im Wormser TV-Studio

Freitagabend, allerbeste Primetime. Und im Fernsehen zu sehen ist ein gewisser Lichtsturm-Autor, der über seine Bücher plaudert, über das Schreiben im Allgemeinen, über Kapitel, die in Rheinhessen spielen, und über Romanfiguren, die er ungern sterben lässt. Na gut, es war keiner der nationalen Top-Sender, sondern das Lokalfernsehen von Worms. Völlig egal. Für mich war es superspannend, supernett und hochinteressant. Ein besonders fantastischer Dank geht dabei an ...  

Markus Wolsiffer und Mark Lanvall
Markus Wolsiffer und Mark Lanvall

... Moderator Markus Wolsiffer, der prima Fragen gestellt hat und auch sonst superlocker drauf war. Und das sag ich nicht nur, weil er mich im Vorfeld als "bekannten Fantasy-Autoren" angekündigt hat, was ich vielleicht (noch) nicht bin, was aber ziemlich cool klingt. An dieser Stelle: Das Wormser Lokalfernsehen ist übrigens ein offener Kanal. Bedeutet vor allem: Die Leute arbeiten umsonst und mit viel Herzblut. Hut ab vor so viel Professionalität!

 

 

 

Das ganze Video von meinem "Auftritt" gibt

es auf der Facebook-Seite des OK Worms:

https://www.facebook.com/okworms/videos/1135517473193113/

Vor der Show: Verkabeln
Vor der Show: Verkabeln

Aufgeregt war ich natürlich schon. Vor allem vorher. Interessanterweise hat sich das während des Gesprächs ziemlich schnell gelegt. Und was noch wichtiger ist: Man hat es mir nicht angemerkt, sagt zumindest meine Frau, Covergestalterin und Ober-Testleserin. Ich will ihr das mal glauben.  Danke jedenfalls an alle Beteiligten für ein supercooles Erlebnis.

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Lichtsturm-Autor goes TV!

Aufregend! Am Freitagabend bin ich beim Wormser Lokalfernsehen im Studio. Sehr coole Sache. Ich freue mich darauf und sage: Vielen lieben Dank für die Einladung! Ob ich deshalb schon hibbelig bin? Natürlich! Immerhin ist das mein allererster TV-Auftritt als Lichtsturm-Autor und da will ich ja keinen Unsinn erzählen und idealerweise ein paar Leute dazu bringen, meinen Lichtsturm zu lesen.  Sehr nett: Der OK Worms kündigt mich bei facebook als "bekannter Fantasy-Autor" an. Ich sag's mal so: Ich arbeite daran.

Doppelpass

Hintergrund ist übrigens das 200-Jährige Jubiläum Rheinhessens. Der OK Worms stellt Leute vor, die - Zitat - " unsere Heimat so besonders machen". Da helfe ich natürlich sehr gerne. Ich komme zwar aus Bayern (und werde auch immer bekennender Bayer bleiben), lebe aber schon eine ganze Zeit in Rheinhessen und fühle mich hier pudelwohl.  Inzwischen wohnen wir in einem Haus auf dem Land mit Hammer-Blick ins Selztal, was übrigens sehr inspirierend ist. Man könnte also sagen, im Herzen habe ich einen Doppelpass - einen rheinhessischen und einen bayerischen.

 

Ich werde darüber berichten, was ich beim Wormser Fernsehen erlebt haben werde. Aufregend! oder sagte ich das schon? 

 

Auch in meinem Blog:

- Alben, Elfen und andere Spitzohren

- Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

- Und der Lichtsturm pustet weiter

 

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Alben, Elfen und andere Spitzohren

Die Albin Larinil - aus "Lichtsturm"
Die Albin Larinil. Um unter den Menschen nicht aufzufallen, verbirgt sie ihre spitzen Ohren

Na? Schon mal darüber gegrübelt, ob es Lichtwesen wie die Alben tatsächlich mal gab? Ob all die Geschichten in den Mythologien vieler Völker doch ein bisschen mehr als Kokolores sind? Denn auch wenn die Alben als Hauptdarsteller in meinen Lichtsturm-Büchern allerlei Fantastisches machen - erfunden hab ich sie nicht. Sie sind alt, verflixt alt. Und haben viele Namen. Alben, Elfen, Elben ... Klar, Tolkien ist der, der sie fest in unser fantastisches Gedächtnis implantiert hat. Elben heißen sie in der deutschen Übersetzung, "Elves" im Original. Aber auch er hat sich - wie übrigens zuvor schon Herrschaften wie Shakespeare oder Goethe - in uralten Überlieferungen bedient. Ich behaupte also: Die Alben gibt es schon lange - zumindest mal in der Vorstellungswelt der Menschen. Und wie das so ist, wenn etwas weder eindeutig belegt noch widerlegt werden kann: Es macht irre Spaß, damit zu spielen. Mach ich. In den Lichtstürmen.

Tief eintauchen

"Ich musste schon tief in die Welt der Sagen und der Mythologie eintauchen", sagt Natalie, die sonst so supersachliche Wissenschaftlerin im ersten Lichtsturm. Dem Verwandelten Ben ihre Theorie über die spitzohrigen, helläugigen Kreaturen beizubringen, fällt ihr nicht leicht. "Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass die Kinder des Lichts die Wesen sind, die die Menschen in alten Zeiten Alben, Elben oder auch Elfen nannten".

 

Sie geht sogar noch weiter und deutet an, dass auch die christlichen Engel mit dazugehören. Denn auch sie seien ja irgendwo Lichtgestalten und die Flügel habe man ihnen erst später angedichtet. Die Elfen seien sozusagen in das christliche Weltbild integriert worden - möglicherweise jedenfalls, spekuliert Natalie.

 

Abseits davon hat man im Mittelalter unchristliche Fabelwesen dagegen gerne mal verteufelt. "Aus den positiven Geschichten über die Alben wurden Grusel-Storys. Ich erinnere nur an den 'Albtraum', von dem wir heute immer noch reden", weiß Natalie, die übrigens ziemlich viel weiß. In Mitteleuropa hat das ein Stück weit funktioniert, weniger dagegen in Ländern wie Island. Da werden heute noch Schnellstraßen rund um Hügel gebaut, in denen Elfen vermutet werden. Und das ist kein Witz.

Wundervolle Fragen

So weit also der Kern der Alben-Idee. Mal angenommen also - rein hypothetisch natürlich: Es hat sie wirklich gegeben. Was für wundervolle Fragen wirft das auf! Woher kommen sie? Welche Kräfte haben sie? Wohin sind sie verschwunden? Oder sind sie das vielleicht gar nicht? Und schon sind wir mitten drin im Lichtsturm.

"Wir sind keine Götter und auch, wenn wir die Vollkommenheit anstreben, sind wir weiter von ihr entfernt als jemals zuvor". Die Albin Larinil diskutiert mit dem Keltenhäuptling Kellen über das Wesen ihres Volkes, das ihm so überlegen erscheint. Bei seiner ersten Begegnung hat er Larinil sogar für eine Göttin gehalten. Alben sind schließlich so viel stärker als Menschen, sie haben schärfere Sinne, übermenschliche Fähigkeiten und sie werden uralt. Bald stellt Kellen aber fest, dass auch die "Kinder des Lichts" mit Ängsten und Bedrohungen zu kämpfen haben, mit Enttäuschungen und Intrigen.  "Ihr seid Teil des göttlichen Lebens auf dieser Welt, nicht mehr und nicht weniger. Und wie bei anderen Geschöpfen gibt es auch Finsternis in euren Herzen", sagt er schließlich.

 

Die Frage, woher die Alben kommen und warum es sie gibt, wird in den Lichtsturm-Büchern natürlich auch geklärt - irgendwann. Es stellt sich heraus, dass sie sogar noch menschlicher sind als angenommen. Oder sind es vielleicht doch eher die Menschen, die albischer sind als gedacht? Nachlesen bitteschön! Ich will hier ja nicht alles verraten.  ;-)

 

PS: Vielen lieben Dank an meine Tochter, die die coole Zeichnung am Anfang dieses Eintrags gemacht hat. Like!

 

Auch in meinem Blog:

 

- Killer-Kreaturen im Lichtsturm

- Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

- Wie böse ist so richtig böse?

 

 

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Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen!

Feines Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

Ja, dies ist eine serviceorientierte Seite. ;-) Und deshalb verbreite ich nicht nur News über mein Schaffen als Schreiberling und Infos über meine Werke. Es gibt hier tatsächlich auch nützliche Tipps. Zum Beispiel dazu, wie und wo die Lichtstürme besonders schön gelesen werden können. Richtig. Lesen ist zwar immer und überall schön. Aber es gibt Orte, da steigt der Genussfaktor bestenfalls um ein Vielfaches an. Weil die Landschaft einfach der Hammer ist. Oder weil es gerade hier besonders abgefahren ist, ein Buch (oder einen Reader) auszupacken. Diese "feinen Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen" will ich finden. Und nach und nach immer mal wieder zeigen.

Feines Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen

 

Tolle Ideen!?

Nämlich da, wo man das heutzutage eben tut: Neben der eigenen Website auf Facebook, Twitter, Google+ und Instagram. Vor allem die letztgenannte Plattform hat es mir in den letzten Wochen angetan. Dort tummeln sich Leute, die tolle Ideen haben und/oder super fotografieren können. Inspiriert davon habe ich mir jetzt eben auch etwas einfallen lassen. Als "Model"-Agentur dient bis dato die eigene Familie. In einem Fall bin ich eben selbst auf's Dach gestiegen. Und wie immer bei solchen "Projekten" gilt auch bei "Feine Fleckchen zum Lichtsturm-Lesen": Mal sehen, ob es läuft. Wenn nicht, dann eben nicht. Anregungen sind herzlich willkommen, gerne Vorschläge für Locations und natürlich auch selbst geschossene Fotos. Immer her damit! Nichts ist abgefahren genug!

Denn Eines stelle ich immer wieder fest: Man kann, muss aber nicht um die weite Welt touren, um nette Fleckchen zu finden. Vor ein paar Jahren sind wir - mehr, weil es nahelag als aus Überzeugung - für ein paar Tage ins Dahner Felsenland gefahren. Eine klasse Gegend für alle, die Urtümliches mögen. Und schon wurde sie zu einer der Locations im neuen Lichtsturm, an dem ich gerade arbeite.

 

Und noch ein Projekt

Und damit wären wir bei noch einem Projekt, über das zu reden wäre: "Lichtsturm III - Kellens Schwert" (vorläufiger, aber nicht unwahrscheinlicher Titel!) kommt voran. Es könnte zwar schneller gehen. Mein Ziel, bis zum Jahresende fertig zu werden, kann ich aber sehr wahrscheinlich erreichen - trotz Hausbaus und anderer Ablenkungen. Also: An die Tasten!

 

 

Außerdem im Blog:

Und der Lichtsturm pustet weiter ...

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

- Wie böse ist so richtig böse?

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Und der Lichtsturm pustet weiter ...

"Ha!", ruft da meine Stimme der Vernunft und versucht dabei, ein dumpfes Gefühl der Enttäuschung zu übertönen. "Reiß dich zusammen! Dein Lichtsturm hat es beim 'Indie Autor Preis 2016' auf die Shortlist gebracht. Das ist doch was!" Aber es wäre ja schon schön gewesen, wenn ich am Ende auch noch gewonnen hätte. "Hast du aber nicht. Sei nicht maßlos!" Hat ja Recht, die Stimme der Vernunft. Wie oft habe ich über die abgewählten Teilnehmer von Casting-Shows geschimpft, die heulend die Bühne verlassen haben, obwohl sie es doch so weit gebracht hatten? Aber es ist eben so: Wenn der Gipfel in Sicht ist, dann will man hin. Punkt. Andererseits: Deshalb jetzt dauerhaft traurig zu sein, wäre blöd. Denn der Lichtsturm pustet schließlich weiter ...

 

Kein Grund zum Grummeln

Gewonnen hat den "Indie Autor Preis 2016"  ein offenbar richtig spannendes Buch: "Nachtschatten" von Hanna Kuhlmann. Es geht darin um einen jungen Dieb, der eine einzigartige Gabe hat und sich bald mit Schattengeistern und Wasserdrachen herumschlagen muss. Das klingt für mich ziemlich gut und die Leseprobe macht Lust auf mehr. Deshalb bin ich mir sicher, dass die Jury eine gute Entscheidung getroffen hat. Herzlichen Glückwunsch, liebe Hanna Kuhlmann!

 

Nein, liebe Stimme der Vernunft: Grund zum Grummeln hab ich nicht. Es bleibt dabei, dass die "Shortlist" eine Anerkennung ist, mit der ich niemals gerechnet hätte.  Das motiviert, macht mich auch ein bisschen stolz. Vor allem aber freue ich mich über all die, die für mich die Daumen gedrückt und beim "Community Preis" auf den Lichtsturm geklickt haben. Vielen lieben Dank! Es tut gut, festzustellen, dass man auch als Selfpublisher nicht so ganz alleine ist.

 

Kleiner Nachtrag: Der iTunes-Store von Apple hat der "Indie Autor-Preis 2016"-Shortlist sogar eine eigene Seite gewidmet. Sehr fein!

Ein echter Pressetermin

Ach ja. Und noch eine interessante Erfahrung hat mir der Trubel rund um den "Indie Autor Preis"  gebracht: Meinen ersten echten Pressetermin. Annette Pospesch von der "Lokalen" war am Wochenende hier, um mich auszufragen und mich an meinem Lichtsturm-Arbeitsplatz zu zeigen. Sehr nett war das. Und ich bin schon sehr gespannt auf den Artikel.

 

Na? Zufrieden, Stimme der Vernunft? "Yepp!"

 

 

Außerdem im Blog:

- Auf der kurzen Liste

- 5 Gründe, Lichtsturm nicht zu lesen

- Neues Jahr, neuer Lichtsturm

 

Nachtrag: Und so sah dann der (wirklich schöne) Artikel aus:

 

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