Lichtsturm III - Kellens Schwert

Sardowain, der dunkle Albenmeister,

greift in beiden Welten nach der Macht.

 

Ben von Hartzberg, die Schwertmeisterin Larinil und hunderte Verwandelte sammeln sich in Neuseeland. Dort bereiten sie sich auf den Widerstand vor.

 

Ihre Hoffnung ruht auf einem verschollenen Schwert. Nur die Waffe des Keltenkriegers Kellen hat die Kraft, die sie brauchen, um gegen den übermächtigen Gegner bestehen zu können.

Doch längst rüstet auch Sardrowain in der Anderswelt zum Krieg.

Er plant einen Schlag gegen die Menschen, von dem sie sich nicht wieder erholen sollen.

 

Der Fantasy-Thriller "Lichtsturm III - Kellens Schwert" ist 2017 als erschienen.

Als ebook gibt es den Roman unter anderem bei Amazon, Thalia, Weltbild, im iBooks Store und bei Kobo.

Und als Taschenbuch ist er unter anderem bei Amazon ,Thalia, epubli und auch jenseits des Internets im Buchhandel zu haben.

 

 


Leseprobe:

Die Luft der Berge und der Geruch frisch bearbeiteten Holzes vermischten sich, während Larinil mit übermenschlicher Geschwindigkeit den Stangen und Stöcken auswich, die schonungslos auf sie einschlugen. Die Hiebe ihrer beiden stumpfen Übungsschwerter trafen all die Hindernisse, die zu schnell für ein Ausweichen gewesen wären. Das rhythmische Stakkato ihrer Schläge begleitete Larinils Tanz.

 

Denn das war es. Ein Tanz. Ein Lauf voller Harmonie, im Einklang mit dem Goyl jal’Kaijadan. Die Stöcke waren nicht ihre Feinde. Sie spielten mit ihr, umkreisten sie wohl. Aber Larinil war es, die das Muster ihres Laufes bestimmte. Ihre weichen, aber blitzschnellen Bewegungen waren nicht vorberechnet, sie folgten keinen Befehlen, die der Verstand eilig gab. Sie passierten, als wären sie einfach nur da. Der Gleichklang, in dem sich die Schwertmeisterin befand, war vollkommen.


So lange, bis das Licht kam. So plötzlich war es da, warm und hell. Die Stöcke, die vor ihm vorbeischnellten, brachten es zum Flackern. Larinil spürte einen Stich in ihrem Herzen. Ein starkes Gefühl der Liebe, der Geborgenheit und dann des Verlustes. Ein Stock traf sie hart an der Schulter, ein weiterer am Rücken. Sie versuchte, ihr Gleichgewicht wiederzufinden, aber es war vergebens. Noch ein Treffer an der Stirn. Ein Schleier bedeckte ihre Sicht. Das Licht! Sie warf sich ihm entgegen, hinaus aus dem schmerzhaften Gewirr der Stöcke.

 

(...)

 

Nie würde sie Sardrowains Gesicht vergessen, das hervorstechende Kinn, diese seltsam gewölbten Wangen. Der Meister starrte sie an. Seine stahlblauen Augen waren voller Hass. Und Genugtuung. Er wollte von Larinil gesehen werden. Er wollte, dass sie wusste, wie sehr er sie getäuscht hatte. Dass er es war, der sie und so viele andere gleich töten würde.
„Nein!“, schrie Larinil. Sie durfte das nicht zulassen. Hier musste es enden. Hier und jetzt. Sie packte einen der schweren Tische und schleuderte ihn gegen das Fenster.

 

 

Eine ausführliche Leseprobe gibt es auf der

Lichtsturm-III-Seite bei neobooks und bei Amazon.


Der erste Teil

der Fantasy-Thriller-Reihe:

Lichtsturm -

Die weiße Festung

 

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Kritiken und Infos

Die Geschichte von Kellen,

Ben und Larinil geht weiter:

Lichtsturm II -

Die andere Welt

 

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